Sanierungen des Rohrleitungsnetzes bewähren sich

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In Essingen sind 2017 im örtlichen Leitungsnetz die Wasserverluste mit lediglich 8,39 Prozent der Bezugsmenge so gering wie noch nie gewesen. Dies teilte Wassermeister Heinz Kolb jetzt im Gemeinderat mit.

In absoluten Zahlen sei es zu einem Wasserverlust von 31 542 Kubikmeter gekommen. Ein größerer Störfall habe sich durch einen Rohrbruch an der Zentralleitung in Hermannsfeld ergeben. Kolb führte die insgesamt sehr positive Entwicklung bei den Wasserverlusten auf die in den letzten Jahren durchgeführten Sanierungen des Rohrleitungsnetzes zurück. Dabei sei man bestrebt, dass auch die privaten Hausanschlüsse saniert würden. Im Theußenbergweg sei dies in 32 von 34 Fällen gelungen.

Helmut Borst (Freie Wähler) regte in diesem Zusammenhang an, für die Sanierung von Hausanschlüssen durch einen Obulus der Gemeinde Anreize zu schaffen. Simone Funk (SPD) lehnte dies ab. Bürgermeister Hofer meinte, man könne darüber vor der nächsten größeren Sanierungsmaßnahme nochmals beraten.

Hans Blank (CDU/Freie Wähler) sprach im Hinblick auf die geringen Wasserverluste von einem „tollen Ergebnis“. Auf Nachfrage von Dieter Bolten (CDU/Freie Wähler) erklärte Wassermeister Heinz Kolb, dass von der Feuerwehr letztes Jahr lediglich zehn Kubikmeter Wasser verbraucht worden seien. Den jährlichen Verbrauch auf dem Essinger Friedhof bezifferte er auf 500 Kubikmeter. Der Gemeinderat nahm den Bericht über die Wasserverluste zustimmend zur Kenntnis.

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