Neues Wohnquartier mitten im Ort

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Immerhin ein Hektar ist es groß, das künftige Quartier im alten Dorf: Der Gemeinderat hat jetzt den Bebauungsplan für das Sanierungsgebiet „Ortsmitte II“ auf den Weg gebracht. Auf der brachliegenden Fläche an der Hauptstraße im Bereich der „Rose“ werden mitten im Ort Wohnungen entstehen. Hier wird „nachverdichtet“, der Charakter des „alten Dorfs“ soll weitgehend erhalten bleiben. Wie der Technische Ausschuss hat nun auch der Rat nochmals genauer über Details diskutiert. Dabei ging es vor allem um die Neigung der Dächer.

Recht schnell, stellte Bürgermeister Wolfgang Hofer in Aussicht, sollen die brach liegenden Flächen bebaut werden. Eine moderne, zeitgemäße Nachverdichtung sei ein wichtiges Ziel, die Gebäude müssten sich aber in die Struktur und in den Charakter des unteren Dorfes einfügen. Auch der Technische Ausschuss hatte sinngemäß so beschieden – „das Dorf soll Dorf bleiben.“

In Zusammenhang mit der Bushaltestelle soll in die Hauptstraße eine Querung gebaut werden auch um den Verkehr zu verlangsamen weil hier laut Hofer „oft sehr schnell gefahren wird.“ Mit einer maximalen Höhe von 12,50 Meter (Straßenseite) soll hier gebaut werden dürfen, ein großes Thema waren die Dachneigungen. Im Technischen Ausschuss waren 40 bis 45 Grad diskutiert worden, nun einigte man sich auf einen Kompromiss bei 30 bis 38 Grad, um eine komfortable dreigeschossige Bauweise zu ermöglichen.

Diskussionen gab es auch zur Farbe der Dachziegel. Helmut Borst wünscht sich, hier nicht zu stark zu reglementieren, Philipp Freiherr von Woellwarth hält eine Festlegung auf rote Dachziegel für die beste Lösung, auch aus optischen Gründen. Bei einer Gegenstimme wurde der Aufstellungsbeschluss für die „Ortsmitte II“ auf den Weg gebracht.

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