Künstlerisches Schaffen in der Region wird transparent

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 Die Kunstausstellung in der Schlossscheune gibt einen spannenden Einblick in den reichhaltigen Kunstschatz der Kreissparkasse
Die Kunstausstellung in der Schlossscheune gibt einen spannenden Einblick in den reichhaltigen Kunstschatz der Kreissparkasse Ostalb. Im Vordergrund ist die Skulptur „Der Mondstupfler“ von Thomas Michalks zu sehen. (Foto: Edwin Hügler)

Die Ausstellung „Kapital gleich Kunst?“ in der Schlossscheune in Essingen ist bis zum 4. November zu sehen. Öffnungszeiten sind an Samstagen von 13 bis 17 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 17 Uhr.

40 Exponate, 31 Künstler und ein Ziel: das künstlerische Schaffen in der Region transparent zu machen. In diesem Sinne bietet die Kunstausstellung mit dem Titel „Kapital gleich Kunst?“ in der Schlossscheune in Essingen einen spannenden Einblick in den reichhaltigen Kunstschatz der Kreissparkasse Ostalb.

Rund 1500 Skulpturen, Plastiken, Bilder und Zeichnungen besitzt das Geldinstitut. Für die Ausstellung in Essingen hat man tief in die „Schatzkiste“ gegriffen. „Die hier gezeigten Gegenstände hängen normalerweise in den Büros“ sagte Sparkassendirektor Christof Morawitz bei der Vernissage mit rund 100 Gästen. Er hob nicht nur den materiellen, sondern auch den hohen ideellen Wert der Kunstwerke hervor.

Nach einigen Klavierstücken von Leander Brune hielt Ines Mangold den Einführungsvortag. Sie war fünf Jahre lang Kunstbeauftragte bei der Sparkasse und ist eine profunde Kennerin der Kunstszene im Ostalbkreis. Mangold stellte die Frage warum Menschen Unsummen wie beispielsweise 450 Millionen Dollar für ein Kunstwerk von Leonardo Da Vinci bezahlen. Ihre Antwort: Die gesellschaftliche beziehungsweise kunsthistorische Bedeutung ist ausschlaggebend.

Ganz so wertvoll sind die in Essingen gezeigten Exponate zwar nicht, doch sie geben einen interessanten Überblick über das künstlerische Schaffen in der Region. Dabei stehen zeitgenössische Künstler im Vordergrund. Mangold erläuterte den Charakter der einzelnen Kunstwerke, deren Bandbreite von Ölgemälden mit rätselhaften Bildinhalten, über Formensprachen, Holzschnitten, naive Malerei, Aquarelle und Landschaftsdarstellungen bis hin zu Computergrafiken reicht. Einen wesentlichen Bestandteil der Ausstellung bilden auch Skulpturen und Plastiken.

Folgende Künstler sind vertreten: Pirmin Lang, Karl-Heinz Knödler, Ernst Wanner, Helmut Schuster, Paul Groll, Hans Kloss, Alfred Bast, Ingrid Hertfelder, Hannes Münz, Waltraud Schwarz, Georg Sternbacher, Rudolf Walter Hägele, Kurt Nusser, Heiner Wolf, Thomas Michalks, Alfred Lutz, Helmut Esdar, Siegfried Rimpler, Zoi, Ada H. Buoncore, Jakob Wilhelm Fehrle, Monika Baumhauer, Regina Baumhauer, Sepp Baumhauer, Fritz Nuss, Eckhard Dietz, Max Seiz, Rudolf Kurz, Gerhard Schechinger, Walter Giers und Andreas Welzenbach.

Die Ausstellung „Kapital gleich Kunst?“ in der Schlossscheune in Essingen ist bis zum 4. November zu sehen. Öffnungszeiten sind an Samstagen von 13 bis 17 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 17 Uhr.

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