Imkern liegt voll im Trend

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Das Bild zeigt den Essinger Bürgermeister Wolfgang Hofer (Mitte) zusammen mit aktiven Mitgliedern des Bezirksbienenzuchtvereins
Das Bild zeigt den Essinger Bürgermeister Wolfgang Hofer (Mitte) zusammen mit aktiven Mitgliedern des Bezirksbienenzuchtvereins Aalen, von links: Jungimker Felix Pratzner, Jutta Bihlmaier (Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit), Schriftführerin Andrea Hilpert-Voigt und den Vorsitzenden Martin Barth. (Foto: Hügler)
Edwin Hügler

Ein Paradies für Imker und für diejenigen, die es noch werden wollen, ist das neue Bienenzentrum des Bezirksbienenzuchtvereins Aalen in der Gartenanlage „Lix“ in Essingen. Es tummeln sich hier 24 Jungvölker. Mit einer kleinen Feier ist am Sonntag das Zentrum offiziell eröffnet werden.

Bereits seit Mai gehört die Anlage zu den Attraktionen der Remstal-Gartenschau. Jeden Mittwoch von 18.30 bis 20 Uhr herrscht hier Hochbetrieb. „Imkern ist irgendwie zur Mode geworden“, sagte der Vorsitzende des Bezirksbienenzuchtvereins Aalen, Martin Barth bei der Einweihung. Er wies in diesem Zuge darauf hin, dass aktuell 30 Jungimker an einem Kurs im Bienenzentrum teilnehmen. Barth zeigte sich dankbar, dass die Gemeinde Essingen bereits 2016 die Initiative ergriffen und in der „Lix“ ein passendes Gelände für die Anlage zur Verfügung gestellt habe. Besonders dankte der Vorsitzende dem Bauhofleiter Günter Harsch für dessen „enormees Engagement.“

Das Bewusstsein für Umwelt- und Naturschutz hat den weiteren Ausführungen von Barth zufolge in der Bevölkerung stark zugenommen. Regionale Produkte – auch Honig – würden deutlich stärker nachgefragt.

Bürgermeister Wolfgang Hofer sprach im Zusammenhang mit dem neuen Bienenzentrum von „praktiziertem Umwelt- und Naturschutz im grünen Zentrum von Essingen“. Er erinnerte daran, dass Heinz Franke schon vor einigen Jahren den Stein für den Bau der Anlage ins Rollen gebracht habe. Der Bienenzuchtverein Aalen könne stolz darauf sein, im Zuge der Remstal-Gartenschau eine solche Anlage präsentieren zu können. Als Geschenk überreichte Hofer die Biene „Remsi“, das Maskottchen der Remstal-Gartenschau.

In Gesprächen konnten die Imker nach dem offiziellen Festakt noch fachsimpeln oder interessierten Besuchern Rede und Antwort stehen. Neben den 24 Jungvölkern gehören noch ein Schaukasten und sechs weitere Völker zum Bienenzentrum. Außerdem gibt es Informationstafeln über die Imkerei und die Bienen.

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