Hofflächen im Schutzgebiet

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Essingens Bürgermeister Wolfgang Hofer fordert Nachbesserungen bei der Ausweisung von FFH-Schutzgebieten auf der Gemeindemarkung. Es gebe zwei „kritische Stellen“, an denen diese als besonders schützenswert eingestuften Gebiete Hofstellen berühren und teils auf Betriebsflächen liegen. Dies könne die Bewirtschaftung beeinträchtigen und könne daher „so nicht sein“.

Über 250 Hektar auf Essinger Markung sind als FFH-Gebiete ausgewiesen. Die bekanntesten Gebiete davon sind die „Weiherwiesen“ bei Tauchenweiler und das Wental mit seinem „Felsenmeer“, das größte Gebiet ist das Untere Leintal und das Welland mit rund 150 Hektar. Die zwei „kritischen“ Stellen sind die Flächen südlich des Sixenhofes und nördlich des Zollhauses/Zollhofes und Flächen weitläufig um den Kolbenberg. Konkret betroffen ist der Unterkolbenhof. Hier greift die Ausweisung der FFH-Flächen direkt in die Hofstelle und in mögliche zukünftige bauliche Entwicklungsflächen ein. Dies, so Hofer, müsse korrigiert werden.

Der Gemeinderat hatte bereits 2004 eine kritische Stellungnahme an das Regierungspräsidium besonders zu der Aufnahme der Flächen nördlich des Zollhauses/Zollhofes als FFH-Gebiete abgegeben. Die Verwaltung wird nun eine entsprechende Stellungnahme ans Regierungspräsidium abgeben. Ansonsten gehen die geschützten Flächen für Hofer in Ordnung: „Wie haben eine schöne Landschaft und das soll auch so bleiben.“

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