Essingen spielt gegen die eigene Vergangenheit

Auf ihn müssen sie verzichten: Niklas Weißenberger.
Auf ihn müssen sie verzichten: Niklas Weißenberger. (Foto: Archiv: Thomas Siedler)
Aalener Nachrichten

Fußball-Verbandsligist TSV Essingen empfängt an diesem Samstag (14 Uhr) die SKV Rutesheim. Einen Gegner, an den sich TSV-Trainer Simon Köpf gar nicht gerne erinnert. „Mit der Partie gegen Rutesheim fing damals unsere Negativserie an, als wir von der Spitze immer weiter nach unten durchgereicht wurden.“ Für die Rutesheimer geht es in der Partie in Essingen um alles, ist man doch nur einen Platz und mit einem Punkt Vorsprung vor dem Relegationsplatz arg in Bedrängnis.

Nach dem 1:1 gegen Calcio Leinfelden-Echterdingen haben die Essinger nun also wieder ein Heimspiel – und diesmal möchte man dem eigenen Anhang einen Heimdreier bescheren.

„Wir sind zwar mittlerweile im Niemandsland der Liga angekommen, dennoch haben wir sicherlich nichts zu verschenken. Gerade zuhause möchten wir natürlich dreifach punkten“, macht Köpf deutlich, dass sich seine Mannschaft weiterhin ins Zeug legen wird. Nicht mit dabei sein wird Niklas Weißenberger nach seiner Roten Karte gegen Calcio. Tätlichkeit trug der Schiedsrichter ein, wie lange er fehlen wird, wusste Köpf noch nicht, da der TSV zunächst eine Stellungnahme abgeben muss. Gegen Rutesheim aber, das ist klar, wird Weißenberger gewiss nicht antreten können. Ebenfalls nicht mitwirken wird Julian Biebl, der seinen Bänderriss im Knöchel noch nicht auskuriert hat. Felix Nierichlo hat noch Fäden im Knie wegen seiner Risswunde. „Da müssen wir abwarten, ob er spielen kann“, sagt Köpf. Die Rutesheimer hat Köpf genau analysiert. Der kommende Gegner spielt meist im 5-3-2, „sehr kompakt und mit schnellem Umschaltspiel. Die Spielweise erinnert stark an Calcio“, so Essingens Übungsleiter. Und solch einen Gegner hat man selbst in Unterzahl bestimmt in der vergangenen Woche. Diesmal aber möchte Essingen auch die Früchte ernten.

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