Anwohner sollen mitzahlen

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Als „dringliche“ Baumaßnahme ist in der Klausurtagung des Essinger Gemeinderats die Sanierung und die Resterschließung des Baugebiets „Kellerfeld“ in Forst angesprochen worden. Die Straßen im Westen des Essinger Ortsteils sind in einem schlechten Zustand und wurden nur provisorisch gebaut. Auf die Anwohner kommen wohl Erschließungskosten zu – das will Bürgermeister Wolfgang Hofer direkt mit ihnen zusammen besprechen. Schließlich sei die Finanzierbarkeit „ein wesentlicher Faktor“.

Es gibt mehrere Varianten für den Endausbau im „Kellerfeld“. In Variante eins ist die Straße „Am Dorfanger“ fünf Meter breit, die Straße „Im Kellerfeld“ würde auf 5,50 Meter verbreitert werden. Dafür müsste die Gemeinde private Grundstücke erwerben. Variante zwei sieht keinen Gehweg und keine Stellplätze vor, Variante drei mit einer Fahrbahnbreite von 5,80 Metern („Am Dorfanger“) beinhaltet „Im Kellerfeld“ einen einseitigen Gehweg und außerdem drei Baumbeete, etwa für Kugelrobinien. Auch hier müsste die Gemeinde rund 80 Quadratmeter Privatgrundstück erwerben. Auch in der (neuen) Variante vier ist Grunderwerb erforderlich. Und mit dem könne man „nicht früh genug anfangen“, stellte Hofer fest. Die „schmale“ Variante scheidet nämlich wohl aus. „Wir brauchen eine gescheite Breite“, sagte er. Für die Sanierung sind rund 500 000 Euro veranschlagt.

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