Zum Tod von Pater Hermann Fuchs

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Hermann Fuchs.
Hermann Fuchs. (Foto: privat)
IPF- UND JAGST-ZEITUNG

Zeitlebens war er mit dem Schönenberg verbunden. Auf dem dortigen Friedhof ist jetzt Pater Hermann Fuchs beigesetzt worden. In Wasserburg am Inn starb er am 10. November nach langer Krankheit im Alter von 89 Jahren.

Sechs Mitbrüder standen beim Requiem mit am Altar, als der stellvertretende Dekan P. Jens Bartsch von einem treuen Redemptoristen und vorbildlichen Priester sprach, dem insbesondere die Jugendarbeit am Herzen lag. In allen Stationen, in die Fuchs vom Orden berufen worden war: als Direktor der Internate von Riedlingen und Gars am Inn und 26 Jahre als Hausgeistlicher der Ursulinen in Villingen. Zuvor schon auf dem Schönenberg war er Direktor des Exerzitienhauses und Geistlicher Leiter des Bildungshauses der Diözese.

Hermann Fuchs hat aber auch Spuren in seiner Heimatgemeinde Aalen hinterlassen. Er besuchte das Schubart-Gymnasium, war Ministrant und Gruppenleiter der katholischen Jugend. Mit der machte er Ostern 1946 Exerzitien auf dem Schönenberg und fasste dabei den Entschluss Priester zu werden. Über die Internate in Günzburg und Gars kam er zum Theologiestudium. Nach der Priesterweihe feierte er 1956 in der Salvatorkirche seine erste heilige Messe (Primiz) mit einem großen Gemeindefest.

Pater Bartsch dankte beim Requiem inbesondere der gleichfalls aus Aalen stammenden Ursulinin Roswitha (Heidi) Wecker, die einst ihrem Vetter Hermann ins Klosterinternat nach Villingen gefolgt war, dort in verschiedenen Ämtern tätig war und sich während der langen Krankheit von Pater Fuchs aufopferungsvoll in der Pflege eingesetzt hatte.

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