Zeitreise führt durch Deutschlands jüngere Geschichte

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 Der CDU-Bundestagsabegordnete Norbert Barthle (Mitte) hat in der Reinhardt-Kaserne einen spannenden Vortrag gehalten.
Der CDU-Bundestagsabegordnete Norbert Barthle (Mitte) hat in der Reinhardt-Kaserne einen spannenden Vortrag gehalten. (Foto: GSP)
IPF- UND JAGST-ZEITUNG

In der Reinhardt-Kaserne ist die neue Vortragsreihe der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) Ostwürttemberg 2019/2020 gestartet. Im Olgasaal lieferte der CDU-Bundestagsabgeordnete und parlamentarische Staatssekretär beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Norbert Barthle, einen hochkarätigen Vortrag zur jüngsten Geschichte Deutschlands ab.

Bevor es im Olgasaal in medias res ging, begrüßte der stellvertretende Leiter der Sprachenschule, Alexander Böhm, die zahlreich erschienenen Gäste, darunter Landrat Klaus Pavel, Oberbürgermeister Michael Dambacher, Landgerichtspräsident Friedrich Unkel und vor allem verschiedene Dienstgrade der Bundeswehr und der Reserve.

Danach übernahm Norbert Barthle das Zepter. Auf Einladung des GSP-Sektionsleiters Gerhard Ziegelbauer unternahm der CDU-Politiker eine Zeitreise durch 70 Jahre Bundesrepublik.

Ausgangspunkt war die Verkündung des Grundgesetzes am 23. Mai 1949. Barthle berührte alle für Deutschland relevanten Daten und unterfütterte sie mit reichlich Informationen, angefangen von der Währungsreform über den Mauerbau und die Wiedervereinigung, bis hin zu Ereignissen, von denen gerade jüngere Generationen vermutlich kaum etwas wissen. Wem sagen heute noch historische Schlagwörter wie Indochina, Biafra, die Kubakrise oder der Volksaufstand in der DDR etwas?

Der Abend wurde musikalisch passend umrahmt vom Kammerensemble des Heeresmusikkorps Veitshöchheim. Es war das erste Mal nach der Auflösung des Transportbataillons 465 im Januar 2014, dass ein Musikkorps auf Einladung der Gesellschaft für Sicherheitspolitik wieder in der Kaserne Ellwangen spielte. Die sechs Musiker brillierten mit Stücken wie „Alla Hornpipe“ von Georg Friedrich Händel, „What a wonderful world“ von Louis Armstrong und „ Over the rainbow“ von Herold Arlen. Zum Schluss wurde die Nationalhymne gespielt.

Mit der Schwere der Informationen entließ Gerhard Ziegelbauer die Besucher danach in den gemütlichen Teil des Abends in die „Oase“.

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