Zeit ist Geld beim Kunstrasenplatz

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„Aus Rot wird Grün“: Den geplanten Kunstrasenplatz am Ellwanger Waldstadion unterstützen von links: Peter Hunke, Andreas Hunke (
„Aus Rot wird Grün“: Den geplanten Kunstrasenplatz am Ellwanger Waldstadion unterstützen von links: Peter Hunke, Andreas Hunke (beide TSV Ellwangen), Xaver Franz Weber (Kreissparkasse Ostalb), Karl Bux (Vorsitzender Förderverein), Thomas Stoll (FC Ellwangen, Holger Kreuttner (Pressesprecher Kreissparkasse Ostalb). (Foto: Franz Graser)

Die Whatsapp-Gruppe „Aus Rot wird Grün“ informiert über den Start der Verdoppelungsaktion. Die Anmeldung ist unter der Rufnummer 0172 / 7396796 bei Thomas Stoll vom FC Ellwangen möglich.

Ein Crowdfunding-Projekt unter dem Motto „Aus Rot wird Grün“ soll 111 111 Euro für den geplanten Kunstrasenplatz am Waldstadion erbringen. Über die Online-Plattform der Kreissparkasse Ostalb soll somit ein großer Teil der Baukosten von geschätzten 1,25 Millionen Euro zusammenkommen.

Die Zeit drängt. Der Hartplatz beim Waldstadion, den die Baseballmanschaft der Virngrund Elks bisher für ihre Ligaspiele nutzt, ist laut Andreas Hunke, einem der Initiatoren des Baseballsports in Ellwangen, „in einem so elendigen Zustand“, dass an manchen Stellen kein Sand mehr liege, sondern bereits der Untergrund zum Vorschein komme.

Die Kosten für die Sanierung des Hartplatzes lägen zwischen 300 000 und 400 000 Euro, schätzt Andreas Hunke. Zudem sei der Platz für den Spielbetrieb der höheren Ligen zu klein. Da sei es „unsinnig“, noch weiter in den bestehenden Platz zu investieren, erklärte Hunke.

Der Förderverein zur Erweiterung und Aufwertung des Sportgeländes „Waldstadion Ellwangen“ hat sich deshalb ein hohes Ziel gesteckt. 200 000 Euro will der Verein für den Bau des Kunstrasenplatzes beisteuern, der den alten Hartplatz ersetzen soll.

„Starkes Signal“: Drei Vereine tun sich zusammen

Der Vorsitzende des Fördervereins, Ellwangens ehemaliger Bürgermeister Karl Bux, bezeichnete es als „starkes Signal“, wenn drei Sportvereine aus der Kernstadt Ellwangen, nämlich der FC Ellwangen, der TSV und die DJK, sich zusammentun, um gemeinsam etwas zu erreichen: einen multifunktionalen Platz für alle drei Vereine, auf dem auch die Baseballmannschaft der Virngrund Elks ihre Ligaspiele austragen kann.

Daneben soll der Platz auch für Fußball und andere Sportarten genutzt werden können. Der Vorsitzende des Fördervereins, Karl Bux, betonte, dass der angestrebte Kunstrasenplatz auch dem Schulsport zur Verfügung stehen werde.

Eine Crowdfunding-Aktion in Zusammenarbeit mit der Kreissparkasse Ostalb soll 111 111 Euro erzielen. Auf der Online-Plattform „Gut für die Ostalb“ der Sparkasse ist es bereits möglich, für den Kunstrasenplatz zu spenden. Für Holger Kreuttner, den Pressesprecher des Geldinstituts, ist die Aktion eine besondere Herausforderung: Auf der Plattform „Gut für die Ostalb“, die jetzt seit einem Jahr besteht, seien bisher rund 362 000 Euro für 179 Projekte gesammelt worden. Die Crowdfunding-Aktion für den Rasensportplatz sei das erste Projekt, das sich im sechsstelligen Bereich bewege.

Bereits der Freitag, 14. September, ist für den Förderverein zur Erweiterung und Aufwertung des Sportgeländes Waldstadion Ellwangen ein wichtiger Termin. Denn das Crowdfunding-Projekt könnte von der Verdoppelungsaktion profitieren, die die Sparkasse für diesen Tag geplant hat.

Online-Spenden werden verdoppelt

Das bedeutet: Jede Online-Spende, die am Freitag ab 13 Uhr auf der Plattform „Gut für die Ostalb“ eingeht, wird von dem Geldinstitut verdoppelt. Das geht bis zu einem Maximalbetrag von 100 Euro je Spende. Dafür stellt das Geldinstitut an diesem Tag 10 000 Euro zur Verfügung.

Wer also sicherstellen will, dass möglichst viel von den 10 000 Euro dem Kunstrasenfeld zugute kommt, muss am 14. September um 13 Uhr seine Gabe unter der Internetadresse www.gut-fuer-die-ostalb.de/projects/64121 platzieren. Aber Zeit ist Geld: Bei der letzten derartigen Verdoppelungsaktion sei der Topf mit den 10 000 Euro innerhalb von vier Minuten vergeben gewesen, weiß Holger Kreuttner, der Pressesprecher der Sparkasse.

Kreuttner rät überdies, den Bankeinzug als Zahlmittel zu verwenden. Bei den anderen Zahlungsvarianten sei meist noch eine Kreditkartenprüfung dazwischengeschaltet, die Zeit benötige. Das könne unter Umständen dazu führen, dass die Spende nicht rechtzeitig genug eintreffe, um bei der Verdoppelung berücksichtigt zu werden.

Die Whatsapp-Gruppe „Aus Rot wird Grün“ informiert über den Start der Verdoppelungsaktion. Die Anmeldung ist unter der Rufnummer 0172 / 7396796 bei Thomas Stoll vom FC Ellwangen möglich.

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