„Wir machen Volksfest zum Vergnügen“

Lesedauer: 6 Min

Das Ellwanger Volksfest steht in den Startlöchern. Am morgigen Freitag um 16 Uhr geht es auf dem Schießwasen los. „Dieses Mal können wir viel bieten!“, blickt Festplatzorganisator Dietmar Kübler stolz auf jede Menge Neuerungen und Neuheiten beim Vergnügungspark. Der könne sich durchaus mit den Messen in Dinkelsbühl, Nördlingen und Bopfingen messen. Denn allein sechs Großfahrgeschäfte und ein riesiger Lachsaloon warten auf Groß und Klein. Und auch im Festzelt von Sony-Boy Papert ist bis Montag einiges los.

Der Schießwasen ist komplett zugebaut

„Es ist ein ganz neues Konzept. Dieses Mal ist es ein ganz anderes Volksfest. Es bleibt vom Schießwasen nichts mehr übrig an Platz, es ist praktisch alles zugebaut“, freut sich der Aalener Schausteller Dietmar Kübler über den großen Vergnügungspark, den er zusammen mit seiner Frau Simone und Sohn David organisiert hat. Kübler lobt in diesem Zuge die gute Zusammenarbeit mit der Stadt: „Man sieht hier, dass die Verwaltung ihr Volksfest erhalten haben möchte.“

An Attraktionen gibt es zum Beispiel die royale Riesenschaukel Avenger, bei der es munter kopfüber geht oder die Eclipse, in der acht Passagiere Platz nehmen und 48 Meter Flughöhe erleben können. Dietmar Kübler spricht hier von „zwei neuen Schaukeln, die wir noch nie in Ellwangen gehabt haben“.

Mächtig stolz sind die Küblers auch, dass sie das Traumgeschäft Happy Traveller aus der Hansestadt Bremen an Land gezogen haben, „Deutschlands schönster Break Dance“. Ebenfalls zum ersten Mal gibt es in Ellwangen den Fuzzy's Lachsaloon, ein Laufgeschäft mit Spaß und Spannung auf fünf Etagen, mit einer rollenden Tonne, mit Wackeltreppen und Laufbändern, und mit einer Gesamthöhe von 16 Metern. „Noch nie in dieser Größenordnung ist in Ellwangen so was gestanden“, sagt Kübler.

Eine weitere Neuheit ist der „Happy Family Day“, eine Anlage mit Hüpfburgen, Kletterwänden, Riesenrutschen und einem Bauernhof mit lebendigen Hühnern. Wer einmal bezahlt, kann die Anlage den ganzen Tag nutzen.

Wegen der vielen Fahrgeschäfte muss der Platz übrigens mit einem sehr großen Stromaggregat unterstützt werden, das vier Tage lang auf Hochleistung fahren muss, so Kübler: „Das normale Stromnetz hier in Ellwangen reicht nicht mehr aus. Was hier an Strom benötigt wird, ist eine Kleinstadt.“

Natürlich wurde auch das Sicherheitskonzept entsprechend ausgebaut, inklusive Security. Für den Hunger gibt es unter anderem Lángos, Crêpes, Hamburger, Bratwürste und das Angebot im Festzelt. Neu ist ein Kaffeestüble mit frisch Gebackenem wie Waffeln.

Das wird bis Montag geboten:

Das Volksfest startet am Freitag, 15. Juni, um 16 Uhr. Bis 17 Uhr gibt es alle Karussells für 99 Cent pro Fahrt. Um 19 Uhr ist das Prominentenschießen mit dem Gemeinderat und der Stadtverwaltung, um 19.30 Uhr eröffnet Oberbürgermeister Karl Hilsenbek das Volksfest offiziell mit dem Fassanstich im Festzelt von Sony-Boy Papert. Es spielt die Band „Die Partyräuber“. Um circa 22.30 Uhr gibt es erstmalig ein Eröffnungsfeuerwerk (nicht wie bisher zum Abschluss).

Am Samstag, ab 19.30 Uhr, steigt im Festzelt das Maibaumfest der Rotochsen-Brauerei. Dazu spielen die „Albfetza“.

Der Sonntag beginnt um 12 Uhr mit dem Frühschoppen mit dem Musikverein Rindelbach. Bereits ab 9 Uhr ist hinter dem Zelt ein großer Volksfestflohmarkt. Um 17 Uhr wird das Fußball-WM-Spiel Deutschland gegen Mexiko live auf eine Großleinwand im Festzelt übertragen. Ab 19 Uhr gibt es Bierzeltgaudi mit „Stiefelziacha“. Und um circa 21 Uhr dürfen sich die Festzeltbesucher auf den Sänger, Trompeter und Fernsehmoderator Stefan Mross freuen. Der Eintritt ist frei.

Einen Familientag mit vergünstigten Preisen und eine Ballon-Zaubershow mit Ernesto gibt es am Montag ab 14 Uhr. Und ab 18 Uhr spielen zum Ausklang die „Stiefelziacha“. (sj)

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen