Wellenbad: Anbau und Außenbecken kommen gut an

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 Mit ein paar Kinderkrankheiten hatte das Wellenbad zu kämpfen, seit der Anbau und das neue Außenbecken in Betrieb gegangen sind
Mit ein paar Kinderkrankheiten hatte das Wellenbad zu kämpfen, seit der Anbau und das neue Außenbecken in Betrieb gegangen sind. Teils sind sie schon ausgemerzt, teils wird noch dran gearbeitet. Im Außenbecken ist die Wassertemperatur jetzt jedenfalls stabil bei 32 Grad. (Foto: gr)
IPF- UND JAGST-ZEITUNG

Die Öffnungszeiten und weitere aktuelle Infos gibt es unter www.ellwanger-wellenbad.de sowie auf den Facebook- und Instagram-Seiten des Wellenbads.

Völlig überrannt worden ist das Ellwanger Wellenbad, seit der Anbau mit Rutschen und Bewegungsbecken fertig ist. Dabei zeigten sich aber auch ein paar Kinderkrankheiten, an deren Lösung nun gearbeitet wird.

Während in der Woche vor den Weihnachtsferien die Besucherzahl sich noch weitgehend im erwarteten Maße bewegte, wurde das Wellenbad ab dem zweiten Weihnachtsfeiertag von den Besuchern überrannt, sodass sich teilweise Menschenschlangen bis vor die Türe des Wellenbades gebildet hatten und es an der Kasse Wartezeiten von bis zu 30 Minuten gab, schreibt die Bädergesellschaft in einer Pressemittelung. Am Spitzentag war das Bad mit 1877 Menschen an der Kapazitätsgrenze.

Vom 26. Dezember bis zum Ferienende kamen durchschnittlich 1203 Besucher ins Bad. Das sind doppelt so viele wie in den Vorjahren. Insgesamt sind über 12 000 Erwachsene und Kinder gekommen, in anderen Jahren waren es im gleichen Zeitraum rund 7300. Unter diesen 12 000 waren 3275 Familien. Die Familientarife werden sehr gut angenommen.

Stefan Powolny von der Bädergesellschaft geht davon aus, dass an den nächsten Wochenenden nach wie vor ein reger Betrieb ist, er aber wieder in normaleren Bahnen verläuft.

Die überwiegende Mehrheit der Besucher ist laut Powolny vom umgebauten Wellenbad mit einem neuen 32 Grad warmen Bewegungsbecken, dem ebenfalls 32 Grad warmen, deutlich vergrößerten und mit Sprudelliegen ausgestatteten Außenbecken sowie der Rutschenanlage begeistert. Dieser Bereich sowie die regelmäßigen Wellen seien der Hit bei Kindern.

Kritische Rückmeldungen gab es aber auch: Es gab deutliche Temperaturschwankungen in Luft und Wasser. Dieses Problem sei aber inzwischen weitgehend behoben. Im Außenbecken lag die Temeratur bis Weihnachten bei nur 30 Grad, 32 sollten es sein. Inzwischen ist die Wassertemperatur stabil bei 32 Grad.

Nachbesserungen beim Kassensystem und Drehkreuz

Die Luftgemperatur wird noch manuell gesteuert, weshalb es zu gefühlter Kälte, wie Powolny es formuliert, und Zug kommen könne. Das liegt daran, dass noch einige Sensoren für den automatischen Betrieb gefehlt haben. Sie werden derzeit eingebaut.

Bei über 1000 Besuchern am Tag war das Kassensystem völlig überlastet. Deshalb soll eine zweite Kasse aufgestellt. Gezeigt hat sich auch, dass das hohe Drehkreuz sehr unkomfortabel ist, vor allem dann wenn eine Familie mit drei Kindern und Taschen durchwill und die Taschen praktisch hoch oben über das Drehkreuz wuchten muss. „Wir werden das optimieren“, verspricht Powolny.

Unter den vielen Badegästen hat auch die Temperatur des Duschwassers gelitten, das betrifft vor allem die Frauendusche. Ab 900 Badegästen, wenn die Duschen nonstop laufen, verliere der Kessel an Temperatur, das Duschwasser hatte teils nur noch 31, 32 Grad. Auch da will die Bädergesellschaft etwas umbauen.

Trotz kleiner Anlaufschwierigkeiten ist für Powolny klar, dass die strategische Ausrichtung das Bads in Richtung „Familie und Wellness“ die richtige Weichenstellung ist.

Am Samstag, 12. Januar, ist lange Saunanacht Spezial nur für Paare. Damit geht die Bädergesellschaft auf den besonderen Wunsch einiger Frauen ein, die sich wegen des hohen Männeranteils bei den regulären Saunanächten unwohl fühlten.

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Die Öffnungszeiten und weitere aktuelle Infos gibt es unter www.ellwanger-wellenbad.de sowie auf den Facebook- und Instagram-Seiten des Wellenbads.

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