Vespergebet am Gedenktag für Igantius von Loyola

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An den katholischen Ordensstifter der Jesuiten, Ignatius von Loyola, hat die Action Spurensuche erinnert.
An den katholischen Ordensstifter der Jesuiten, Ignatius von Loyola, hat die Action Spurensuche erinnert. (Foto: Archiv- dpa)

Zu einem meditativen Vespergebet hatte die Action Spurensuche am Gedenktag des heiligen Ignatius von Loyola in die Schönenbergkirche eingeladen.

Markus Krämer und Wolfgang Steffel vom Leitungsteam gingen bei der Ignatiusfeier auf die Bedeutung des Ja-Sagens im Glauben ein. Abschluss der mit Liedern, Gebeten, Lesungen und Meditationen untermalten Vesper waren der Segen durch den Schönenberger Wallfahrtspriester Pater Wolfgang Angerbauer und das „Pater-Philipp-Lied“. Die Andacht wurde von Ursula Krämer (Querflöte) und Wolfgang Steffel (Gitarre) musikalisch gestaltet.

Anschließend sprach Pfarrer Norbert Traub, Wallfahrtsrektor an der Basilika Mariä Brünnlein in Wemding, im Gemeindehaus Sankt Alfons über „Ignatius und die Verehrung der Gottesmutter“. Der Geistliche hat drei Jahre in Rom studiert und sich dabei in die ignatianische Spiritualität vertieft. Wemding ist seit Gründung der Jeningen-Wallfahrt von Eichstätt nach Ellwangen Station des Pilgerwegs.

Norbert Traub zeigte den kurvenreichen Weg des 1491 in Loyola im Baskenland geborenen spanischen Mystikers auf. Dabei schlug er auch Parallelen zum Marienverehrer Pater Philipp Jeningen, der seit 1680 in Ellwangen wirkte. Der „gute Pater Philipp“, der aus Eichstätt stammte und der sich Ignatius als Vorbild nahm, starb 1704 im Alter von 62 Jahren.

Vom Offizier zum Einsiedler

Ignatius von Loyola wurde 1521 als Offizier bei der Schlacht um Pamplona schwer verletzt. Dank der Lektüre religiöser Bücher während seines Krankenlagers veränderte er sein Leben, beendete seine Militärlaufbahn und ging als Einsiedler auf den Montserrat bei Barcelona. In seinem Pilgerbericht hielt er den Weg seiner inneren Wandlung fest.

Nach einer Pilgerreise ins Heilige Land 1523 studierte er Theologie und Philosophie, danach wirkte er in Rom. Seine asketischen „Geistlichen Übungen“ sind Grundlage des von ihm 1534 gestifteten Jesuitenordens. Demut und Gehorsam sah Ignatius von Loyola als die Tugenden Marias und der Nachfolge Jesu Christi an.

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