Unbekannter versucht Packstation zu knacken

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Die beschädigte Packstation. Deutlich ist zu erkennen, wo der oder die Täter das Postfach aufzubrechen versuchten.
Die beschädigte Packstation. Deutlich ist zu erkennen, wo der oder die Täter das Postfach aufzubrechen versuchten. (Foto: Graser)

Zwischen Freitag und Samstag hat ein Unbekannter versucht, das Fach der Ellwanger Packstation in der Straße An der Jagst aufzubrechen. Dies ist ihm jedoch nicht gelungen. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 1000 Euro geschätzt.

Nach Angaben von Gerold Beck, Konzernpressesprecher von Deutsche Post DHL, kommt es relativ selten vor, dass Packstationen aufgebrochen werden. In den letzten beiden Jahren habe es in Baden-Württemberg keinen solchen Vorfall gegeben, erklärte Beck im Gespräch mit der „Ipf- und Jagst-Zeitung“. Häufiger komme es vor, dass Kriminelle versuchten, die Kundenkarte von Paketkunden zu stehlen, um dann auf deren Rechnung Produkte zu bestellen.

Erfahrungsgemäß gäben die Täter den Versuch, eine Packstation zu knacken, „schon nach ein bis zwei Fächern auf“, sagte Beck. Das habe zum einen mit der robusten Konstruktion der Packstationen zu tun. Zum anderen stünden die Stationen in der Regel an rege genutzten Plätzen, an denen die Täter selten lange unbeobachtet seien. Über ein mögliches Motiv des Täters wollte Beck nicht spekulieren.

Der Pressesprecher rechnet damit, dass die Packstation am Dienstagnachmittag wieder in Betrieb genommen werden kann. Alle Kunden, die ihre in der Station hinterlegten Pakete noch nicht abholen konnten, würden per E-Mail oder SMS benachrichtigt, dass die Station derzeit nicht genutzt werden könne. Falls eine Sendung nicht zugestellt worden sei, sollten sich die Empfänger in jedem Fall mit dem jeweiligen Absender in Verbindung setzen.

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