Trotz Wirtschaftsflaute geht Kicherer mit Energie und Tatkraft ins nächste Jahr

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 Die Firma Kicherer hat in der Stadthalle ihre Jubilare geehrt. In der ersten Reihe von links: Daniel Frick, Hans-Jörg Frick, Eb
Die Firma Kicherer hat in der Stadthalle ihre Jubilare geehrt. In der ersten Reihe von links: Daniel Frick, Hans-Jörg Frick, Eberhard Frick. (Foto: Zirlik)
IPF- UND JAGST-ZEITUNG

Gemeinsam mit 360 Mitarbeitern hat die Geschäftsleitung der Firma Friedrich Kicherer in der Stadthalle Ellwangen ihre Jubilare geehrt. Für Eberhard und Hans-Jörg Frick von der Geschäftsleitung waren die vielen langjährigen Mitarbeiter und die Tatsache, dass Dreiviertel der 450-köpfigen Belegschaft zur Feier gekommen waren, ein Zeichen für das intakte Betriebsklima. Für musikalische Begleitung sorgte die Pfahlheimer Trachtenkapelle.

Eberhard Frick gab einen kurzen Rückblick auf das Jahr, in dem unter anderem das neue Multifunktionsgebäude mit den Kichererbsen, der neuen Kita des Unternehmens, und einer Kantine eröffnet wurde. Ständige Investitionen in einen modernen Maschinenpark und in die Prozessoptimierung dienten dazu, die Marktposition des Unternehmens weiter auszubauen, stellten aber auch an jeden Mitarbeiter hohe Anforderungen.

Ein Lob gebühre daher allen, die diese Innovationen mittrügen und sich ständig auf immer komplexer werdende Aufgabenbereiche einstellten.

Das Unternehmen profitiere sehr von motivierten Mitarbeitern, ihrer Fachkompetenz, ihrer Erfahrung und ihrem Bekenntnis zum Unternehmen. Gleichzeitig stehe der überdurchschnittliche Anteil junger Mitarbeiter bei Kicherer für ein gesundes Unternehmen, das immer kontinuierlich gewachsen sei, sagte Frick. Mit über 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sei Kicherer einer der größten Arbeitgeber in Ellwangen.

Bunter und vielfältiger Mitarbeiterstamm

Auch auf die Förderung eines gesunden Betriebsklimas ging Eberhard Frick ein. Der Mitarbeiterstamm sei noch nie so bunt und vielfältig gewesen wie heute. Verschiedene Generationen und unterschiedliche Nationalitäten prägten den Arbeitsalltag und forderten gegenseitigen Respekt, Wohlwollen und eine offene Kommunikation.

Kicherer sei auch ein begehrter Ausbildungsbetrieb, sagte Frick. Ausgebildet würden Industriekaufleute, Groß- und Außenhandelskaufleute, Fachinformatiker, Duale Hochschüler / Dual Degree sowie Berufskraftfahrer und Fachkräfte für Lagerlogistik. 27 Nachwuchskräfte durchliefen aktuell das Ausbildungsprogramm.

Unternehmen blickt optimistisch in die Zukunft

2018 feierte Kicherer sein 300-jähriges Bestehen. Im gleichen Jahr wurde mit dem Stahlcenter II die bis dato modernste Hochregalanlage eröffnet, die selbst international als richtungsweisend in der Branche gelte. Das Unternehmen blicke mit Optimismus in die Zukunft. Einer weltweit wachsenden Sorge vor einem längerfristigen Abschwung und einer Verschlechterung des Wirtschaftsklimas wolle Kicherer mit Energie und Tatendrang begegnen, betonte Frick. Dafür stünden neue Projekte und neue Investitionen auf der Agenda.

Bei der Feier wurden Jubilare geehrt, die zusammen 800 Jahre im Betrieb sind, wofür sich Eberhard und Hans-Jörg Frick ausdrücklich bei jedem einzelnen bedankten:

45 Jahre: Roland Köder, Leitung Lager und Versand im Stahlcenter; 30 Jahre: Waldemar Edich und Renate Lechner; 25 Jahre: Arkadi Budjugin, Christine Ketterle, Tobias Wiedenhöfer und Valentina Schulz; 20 Jahre: Peter Kari, Alexander Sokurenko, Martin Schips, Heiko Szautner, Matthias Wolf, Viktor Ziebart, Viktor Najz, Wolfgang Brändle, Manfred Walter, Valeri Tezlaw, Katrin Seidel, Manuela Fuchs, Tobias Deisinger, Waldemar Schwab, Siegfried Schleicher und Susanne Seizer.

15 Jahre: Matthias Neukamm, Rainer Wittig, Markus Maier, Wilhem Burkert, Alexander Lechner, Hartmut Bürger, Peter Rechtsteiner, Daniel Kubot, Maximilian Utz, Evelyn Walter, Marco Schmidt und Roswitha Rader; 10 Jahre: Nadine Rief, Uwe Krauter, Helmut Gärtner, Manuel Switala, Gökhan Evyapan, Sandra Baur, Fabian Seizer, Stefanie Soine, Eduard Wilhelm und Theo Wiedenhöfer.

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