THW im Bibereinsatz

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Ipf- und Jagst-Zeitung

Biberalarm beim THW: Weil der Grundablass des Glassägweihers wohl von Bibern mit Zweigen und Blättern verbaut worden war, hat der Wasserverband Obere Jagst das THW Ellwangen angefordert.

Die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpe nahm sich der Sache an: Acht Helfer und die Großpumpe Hannibal rückten aus, um den Schaden zu beheben. Um Laub und Zweige loszuwerden, wurde in Absprache mit den Verantwortlichen der Schieber zur Steuerung des Stausees geschlossen. Der Rückstau im Mönch sollte das Baumaterial wegspülen. Um das zu beschleunigen, wurden weitere 6000 bis 7000 Liter pro Minute in den Mönch gepumpt. Der Druck auf die Öffnung des Grundablasses, sollte das Geäst in den See spülen.

Bei einer Kontrolle mit dem Boot und Stangen zeigte sich aber, dass der Verbau am Gitter des Abflusses deutlich stabiler war als gedacht, nicht alles Geäst wurde entfernt. Aber ein großer Teil ist weg. Im Herbst soll ein neuer Versuch gestartet werden, um auch den Rest wegzubekommen.

Eine Gefahr besteht durch den Verbau am Grundablass nicht. Dieser dient lediglich dazu, den Stausee für Revisionsarbeiten komplett zu entleeren.

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