„Ich bin der Meinung, Ellwangen hat die Pflicht getan.“ Ortschaftsrat Josef Kucher (CDU) hat bei der Sitzung des Ortschaftsrats Schrezheim ein Ende der LEA im Jahr 2020 gefordert.

Ellwangen sei einfach zu klein, um Tausende von Flüchtlingen aufzunehmen, argumentierte er. Kucher lobte zwar die Arbeit der LEA-Mitarbeiter und des Streetworkers Thomas Lechner. Dennoch wünschte er sich in Ellwangen ´ Flüchtlinge, die auch eine Chance auf Asyl haben. „Unsere Wirtschaft braucht Flüchtlinge“, sagte Kucher.

Er glaube, dass die LEA nach fünf Jahren geschlossen werden, betonte Ortsvorsteher Albert Schiele. Das habe er schon immer so vertreten. Bernd Uiffinger (FBE) sagte, er sei rein theoretisch für eine Fortführung der LEA, habe aber die Meinung der Wähler zu vertreten. „Ich bin für die LEA“, entschied sich Cornelia Dunkel von den Grünen. „Wir möchten offen bleiben“, sagte hingegen Gerhard Rettenmaier im Namen der CDU-Fraktion des Gemeinderats. Martin Gantner (FBE) befürchete in Ellwangen gar ein Abschiebezentrum à la Seehofer. Eine von Ortsvorsteher Schiele angeregte Abstimmung im Ortschaftsrat blieb aus.

Mehr zum Thema
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen