Steinewerfer-Prozess: Mehr als 12 Jahre gefordert

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Ein Bild vom Prozessauftakt: Der Steinewerfer von Gienegen muss sich vor dem Ellwanger Landgericht wegen versuchten heimtückischen Mordes in vier Fällen verantworten. (Foto: Siedler)
Deutsche Presse-Agentur

Im Prozess wegen vierfachen Mordversuchs gegen den mutmaßlichen Steinewerfer von der Autobahn 7 hat die Staatsanwaltschaft am Dienstag eine hohe Freiheitsstrafe gefordert.

Sie beantragte 12 Jahre und 9 Monate Haft. Der 37-Jährige habe im September 2016 „heimtückisch“ sowie klar „mit Tötungsvorsatz gehandelt“, als er einen 12 Kilo schweren Betonpflasterstein von einer Brücke bei Giengen an der Brenz (Baden-Württemberg) auf die Autobahn warf, erklärte Oberstaatsanwalt Peter Staudenmaier beim Landgericht Ellwangen. Kurz nach dem Wurf war der Wagen einer vierköpfigen Familie gegen den Stein geprallt. Das Auto überschlug sich. Die Eltern und ihre zwei Kinder wurden schwer verletzt. Die Mutter ist teilweise gelähmt und wird nach Angaben von Medizinern wohl für immer auf einen Rollstuhl angewiesen sein. Wegen einer laut Gutachtern teils verminderten Schuldfähigkeit sowie einer schweren seelischen Störung des Angeklagten könnte der 37-Jährige laut Staatsanwaltschaft nach einer Gefängniseinweisung zur weiteren Behandlung in einer psychiatrischen Anstalt untergebracht werden. Das Plädoyer der Verteidigung sowie das Urteil wurden noch am Dienstag erwartet.

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Angeklagt ist ein 37-Jähriger, der seit dem Vorfall in einem Psychatrie-Zentrum untergebracht .

Der 37-Jährige der im vergangenen September einen Stein auf die A7 bei Giengen geworfen, und damit einen schweren Unfall ausgelöst haben soll, steht ab morgen vor Geri.

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Der Steinewerfer von der A 7 muss ab 16.März vor Gericht

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