Stadt ehrt erfolgreiche Teilnehmer bei Jugend musiziert

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 Die Musikschule Johann Melchior Dreyer hat beim 56. Regionalwettbewerb Jugend musiziert in Neresheim hervorragend abgeschnitten
Die Musikschule Johann Melchior Dreyer hat beim 56. Regionalwettbewerb Jugend musiziert in Neresheim hervorragend abgeschnitten. Die Stadt Ellwangen ehrte jetzt die Preisträger. (Foto: Thomas Siedler)

Auch beim 56. Regionalwettbewerb Jugend musiziert in Neresheim hat die städtische Musikschule Johann Melchior Dreyer wieder hervorragend abgeschnitten. Neun Schülerinnen und ein Schüler nahmen am Wettbewerb teil. Acht erste Preise wurden erspielt, drei davon mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb, und zwei zweite Preise.

Insgesamt stellten 76 junge Musizierende aus der Region ihr Können unter Beweis. Mit zehn Teilnehmern ist der Anteil der Ellwanger Musikschule, eine von 14 kommunalen Musikschulen, überdurchschnittlich.

Überdurchschnittlich ist auch das Engagement, das Schüler, Eltern und Lehrer aufbringen müssen, um wichtige Erfolge auf regionaler Ebene zu erzielen: „Sie alle und die Stadt können stolz sein auf das Erreichte. Wir sind fast jedes Jahr die Besten“, sagte Oberbürgermeister Karl Hilsenbek bei der Ehrung im Rathaus, zu der auch Gemeinderäte kamen und die vom vielversprechenden Nachwuchs musikalisch umrahmt wurde. Der Erfolg spreche für die Qualität des Unterrichts und für die Begeisterung, mit der alle bei der Sache seien. Hilsenbek dankte auch dem Förderverein: „Manches würde ohne dessen besonderes Engagement nicht gehen.“

Zum ersten Mal: Popgesang

Wie zum Beispiel, schnell und unbürokratisch eine Gitarre anzuschaffen, mit der man im Stehen spielen kann. Denn zum ersten Mal nahmen mit Ann-Sophie Bengelmann und Olivia Schüll zwei Gitarren- und Popgesangschülerinnen von Ute Gentner am Regionalwettbewerb teil: „Die Mädchen dürfen nicht im Sitzen singen“, erklärte Musikschulleiter Moritz von Woellwarth.

Die Schülerzahl, so von Woellwarth, sei im Jubiläumsjahr 2018, in dem die Musikschule 50-jähriges Bestehen feierte, um 20 Prozent gestiegen. Die Schule sei hervorragend aufgestellt. Er dankte Stadt, Gemeinderat, Eltern, Lehrern und dem Förderverein für den ideellen und finanziellen Rückhalt. Auf dieser Basis habe die Schule Zeit, sich weiterzuentwickeln. Fördervereinsvorsitzende Irina Bauder-Begerow dankte für die vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Höchstpunktzahl für die Jüngsten

Gina und Emma Principi erreichten in der jüngsten Altersgruppe im Fach Violine die Höchstpunktzahl (25 Punkte), gefolgt von Sarah Freytag mit einem ebenfalls erstklassigen Ergebnis (23 Punkte). In dieser Altersgruppe gibt es noch keine Weiterleitung zum Landeswettbewerb.

In der Kammermusikwertung Klavier und Querflöte hatte die Musikschule Ellwangen die einzigen Teilnehmer der Region. Annika Hock widmete sich dem unterschätzten Kontrabass. Das vielseitige Instrument, so von Woellwarth, sei wichtig im Orchester-, Jazz- und Popbereich und aus dem Lehrangebot nicht wegzudenken.

Für die erfolgreichen jungen Musiker gab’s Gutscheine von der Stadt. Der Förderverein und der Lions Club Schwäbisch Gmünd-Aalen-Ellwangen sprach eine Einladung zum 16. Pro-Jugend-Benefizkonzert mit Nachwuchskünstlern des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD aus. Es findet am Freitag, 29. März, im Kulturzentrum Prediger in Schwäbisch Gmünd statt.

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