Der verantwortliche Planer, Landschaftsarchitekt Andreas Walter (links) und Bürgermeister Raimund Müller stellten im Mai dieses
Der verantwortliche Planer, Landschaftsarchitekt Andreas Walter (links) und Bürgermeister Raimund Müller stellten im Mai dieses Jahres das neue Freizeitgelände „Jagst erleben“, das direkt an der Jagst liegt vor. Mit den jetzt bewilligten Fördermittlen soll dieser Bereich weiter belebt werden. (Foto: RIM)
IPF- UND JAGST-ZEITUNG

Warmer Regen für Ellwangen und Jagstzell. Die beiden Kommunen erhalten vom Land Baden Württemberg Mittel aus einem Sondertopf zur nichtinvestiven Städtebauförderung. Darüber hat das Wirtschaftsministerium am Freitag in einer Pressemitteilung informiert.

Die Stadt Ellwangen erhält demnach 66 200 Euro für ein Projekt im Sanierungsgebiet „Ellwangen-Mitte 2022“. Hier geht es konkret um die Vernetzung und Förderung von Initiativen, damit Menschen und Familien mit erhöhtem Unterstützungsbedarf in dem Stadtquartier Hilfe und Heimat finden.

An die Gemeinde Jagstzell fließen 100 000 Euro. Hier sollen im Sanierungsgebiet „Jagstzell-Ortsmitte“ beziehungsweise im neuen Bereich „Jagst erleben“ generationenübergreifende Aktivitäten gefördert, bürgerschaftliche Netzwerke gestärkt und Kultur- und Sportveranstaltungen unterstützt werden. Dazu sollen ein Quartiersmanagement und ein Verfügungsfonds eingerichtet werden. Zudem sollen bürgerschaftliche Netzwerke geschaffen und Neubürger für ehrenamtliche Arbeit gewonnen werden.

Insgesamt wurden vom Wirtschaftsminsterium Baden-Würtemberg in diesem Jahr neun nichtinvestive Einzelprojekte im Regierungsbezirk Stuttgart gefördert. Dazu wurden 423 500 Euro an die Kommunen ausgeschüttet. Wie Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) mitteilte, seien für das nichtinvestive Städtebauförderungsprogramm 2019 landesweit doppelt so viele Anträge eingereicht worden wie noch im Jahr zuvor. „Diese rege Beteiligung am Programm zeigt, dass die Kommunen den Stellenwert der nichtinvestiven Projekte erkannt haben. Die Vorhaben ergänzen die baulichen Maßnahmen in einem Stadtteil hervorragend und tragen erheblich zum sozialen Zusammenhalt im Quartier und zur Identifikation mit dem Stadtteil bei“, wird die Wirtschaftsministerin in der Pressemitteilung zitiert. Außerdem werde damit gewährleistet, dass städtebauliche Sanierungen in den Kommunen auch „nachhaltig erfolgreich“ seien.

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