So entsteht eine Geschichte

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Ohne Computer geht bei der „Ipf- und Jagst-Zeitung“ gar nichts.
Ohne Computer geht bei der „Ipf- und Jagst-Zeitung“ gar nichts. (Foto: Archiv- Paul Zinken / dpa)

Bevor ein Thema für die Serie „Gesprächsstoff“ in die Zeitung kommt, ist eine Menge zu tun. Das passiert alles im Vorfeld.

Tag 1: Redaktionskonferenz

Wer sind die Gesprächspartner? Wie ist die Stimmung in Ellwangen und warum? Welche Quellen sollen angezapft werden? Wie soll die Optik aussehen? Daten, Fakten, Grafiken. Wie soll das Thema in der „Ipf- und Jagst-Zeitung“ und wie für schwaebische.de/ostalb aufbereitet werden. Was taugt für ein Video?

Tag 2: Recherchebeginn

Was gibt unser Archiv her, wann wurde was veröffentlicht? Termine für Gespräche und Bewegtbild vereinbaren. Erste Telefonate. Hintergrundgespräche Mit Kommunal- und Landespolitikern in Verbindung setzen. Kontaktaufnahme mit ehrenamtlichen Mitarbeitern der LEA. Bewegtbild. Was sagt die Polizei? Telefonat mit der Pressestelle bei der Polizeidirektion Aalen. Wird in Ellwangen mehr gestohlen? Ist Ellwangen noch sicher? Was hat sich hier seit Eröffnung der LEA verändert? Artikel und Kommentar schreiben, Grafiken erstellen.

Tag 3: Gespräch mit dem LEA-Leiter

Woher kommen die Flüchtlinge? Wie lange bleiben Sie im Durchschnitt in der LEA, gibt’s Konfliktpotenzial? Anschließend Gespräch mit dem Ellwanger Oberbürgermeister: Hat sich Ellwangen mit der LEA verändert? Wo liegen die Probleme? Fühlt sich Ellwangen vom Land im Stich gelassen? Sichten des Materials.

Tag 4: Alles fertig machen

Artikel und Kommentar schreiben, Grafiken erstellen

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