Schwester Leonie Nohl legt Profess auf Lebenszeit ab

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Schwester Leonie Nohl hat bei den Anna-Schwerstern ihre Profess auf Lebenszeit abgelegt. Von links: Schwester Leonie Nohl, Gener
Schwester Leonie Nohl hat bei den Anna-Schwerstern ihre Profess auf Lebenszeit abgelegt. Von links: Schwester Leonie Nohl, Generaloberin Schwester Veronika Mätzler und Schwester Judith Benz. (Foto: Anna-Schwestern)
IPF- UND JAGST-ZEITUNG

Fünf Jahre ist es her, dass Schwester Leonie Nohl als Novizin das Ordenskleid der Anna-Schwestern bekam. 2015 und 2017 legte sie ihre zeitliche Profess ab. Der Bitte von Schwester Leonie um Zulassung zur Profess auf Lebenszeit hat die Generalleitung der Anna-Schwestern gern entsprochen.

Das Fest wurde mit einem Gottesdienst im Beisein zahlreicher Priester begangen. Bei einem feierlichen Ritus legte Schwester Leonie Nohl in die Hände von Generaloberin Schwester Veronika Mätzler ihre Profess auf Lebenszeit ab. Dabei versprach sie in der Mutterhauskapelle, Jesus Christus in der Lebensform der evangelischen Räte nach der Regel des Heiligen Franziskus für die Dauer ihres Lebens in der Gemeinschaft der Anna-Schwestern zu folgen.

Schwester Veronika nahm Kraft der ihr verliehenen Vollmacht das Gelübde an und sicherte ihr das Gebet der Mitschwestern zu. Formationsleiterin Schwester Judith Benz erklärte einzelne Inhalte des Ritus – so auch die Aussagekraft des Ringes, den Schwester Leonie als Zeichen der Bindung an Christus bekam. Der Hausgeistliche, Kapuzinerpater Norbert Poeschel, verglich das Ordensleben mit einem großen Orchester, bei dem Jesus den Taktstock führt. „Sie haben erfahren dürfen, was geschieht, wenn Sie mit einem offenen Herzen, offenen Händen und einem offenen Ohr, dem folgen, der Sie mit Augen der Liebe anschaut.“ Der Gottesdienst wurde musikalisch vom Orchesterle der Anna-Schwestern mit Unterstützung von Renate Gruber (Keyboard) gekonnt gestaltet.

Schwester Leonie wurden Glückwünsche im Rahmen eines Spieles vom Heiligen Franziskus und seinem Gefährten Bruder Leo überbracht. Der Tag endete mit einem Vespergebet in der Mutterhauskapelle.

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