Schwedisch-türkische Delegation besucht die LEA

Lesedauer: 2 Min
 Vertreter von türkischen und schwedischen Behörden wurden von Berthold Weiß vom Regierungspräsidium Stuttgart (links) in die Si
Vertreter von türkischen und schwedischen Behörden wurden von Berthold Weiß vom Regierungspräsidium Stuttgart (links) in die Sicherheitsarchitektur der LEA eingeführt. (Foto: RPS)
IPF- UND JAGST-ZEITUNG

Delegationen aus Schweden und der Türkei haben im Dezember die Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) in Ellwangen besucht. Die Gäste informierten sich in diesem Rahmen insbesondere über das Gewaltschutzprojekt, das für schutzbedürftige Menschen, die in der LEA leben, erarbeitet worden ist.

Zu diesen besonders schutzbedürftigen Personengruppen zählen unter anderem allein reisende Frauen, homosexuelle Flüchtlinge oder auch Flüchtlinge mit Behinderung. Zum Schutz dieser Menschen wurden in der Ellwanger LEA ganz konkrete Maßnahmen definiert und umgesetzt. Das Konzept beinhaltet neben Aspekten der Sicherheitsüberwachung der Gebäude unter anderem auch die psychologische Betreuung der Betroffenen. Ein Schwerpunkt bildet das seperate Unterkunftsgebäude für Frauen und deren Kinder, Angebote speziell für Frauen, wie der Nähtreff oder das Frauencafé, eine spezifische medizinische Betreuung im Bereich der Frauenheilkunde, Erziehungsthemen und auch die psychologische Betreuung der Frauen, die oftmals sexuelle Gewalt, Zwangsprostitution oder auch weibliche Genitalverstümmelung erleiden mussten.

Die Gäste aus Schweden und der Türkei wurde bei ihrem Besuch von dem Leiter der LEA, Berthold Weiß, in die Sicherheitsarchitektur der Einrichtung eingeführt. Bereits 2018 hatten auf Empfehlung des Bundesfamilienministeriums Vertreter der schwedischen Migrationsbehörde die LEA in Ellwangen besucht.

Meist gelesen in der Umgebung

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen

Mehr Themen