Schüler von der Ostalb glänzen beim Wettbewerb des Landtags

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 Das Foto zeigt (von links): Simon Schimmele, Mathilda Fischer, der Vorsitzende des Beirats Schülerwettbewerb Norbert Beck, Nico
Das Foto zeigt (von links): Simon Schimmele, Mathilda Fischer, der Vorsitzende des Beirats Schülerwettbewerb Norbert Beck, Nicola Hahn, der Abgeordnete des Wahlkreises Winfried Mack, Anna Sophie Uhl, Emilia Zekl, Indira Berdnik, Landtagspräsidentin Muhterem Aras, Sonja Steinbach, Lena-Marie Schnele, Phuong Thao Dao sowie Emily Rettenmeier. (Foto: Landtagspressestelle)
Schwäbische Zeitung

Unter den Preisträgern beim Schülerwettbewerb des Landtags von Baden-Württemberg sind insgesamt zehn Schülerinnen und Schüler aus der Region. Erste Preise erhielten auch Anna Sophie Uhl, Indira Berdnik und Emilia Zekl vom Mädchengymnasium Sankt Gertrudis in Ellwangen, Phuong Thao Dao, Lena-Marie Schnele und Sonja Steinbach vom Ostalb-Gymnasium Bopfingen, Mathilda Fischer und Nicola Hahn vom Peutinger-Gymnasium in Ellwangen, Simon Schimmele von der Sechta-Ries-Schule in Unterschneidheim sowie Emily Rettenmeier von der Technischen Schule in Aalen. Sie alle nahmen ihren ersten Preis im Landtag von Baden-Württemberg von Landtagspräsidentin Muhterem Aras entgegen.

Etwas mehr als jede zweite Arbeit, die beim 61. Schülerwettbewerb des Landtags eingereicht wurde, war preiswürdig; 49 Arbeiten wurden mit dem Ersten Preis ausgezeichnet. Die ausgezeichneten Schülerinnen und Schüler haben im Landtag von Baden-Württemberg aus den Händen von Landtagspräsidentin Muhterem Aras (Grüne) ihre Urkunden überreicht bekommen. „Das Klischee von unpolitischen, desinteressierten Jugend ist Unsinn“, zeigte sich die Landtagspräsidentin bei der Preisverleihung erfreut. „Junge Menschen machen sich Gedanken um gesellschaftliche Themen und sie denken auch intensiv darüber nach, was wir als Gesellschaft besser machen sollten.“ Die prämierten Arbeiten seien dafür der beste Beweis.

Politik muss sich an Vorstellungen junger Menschen orientieren

Die Arbeiten zeigten die Vielfalt der Themen, mit denen sich junge Menschen beschäftigen würden. Jedoch hätten diese häufig das Gefühl, die Politik nehme ihre Themen nicht ausreichend wahr. Daran müsse die Politik arbeiten, so Aras, und die Inhalte der Politik stärker an den Zukunftswünschen und Vorstellungen junger Menschen orientieren.

Generell erfreute sich der Schülerwettbewerb wieder großer Beliebtheit. 3420 Schülerinnen und Schüler aus 160 Schulen haben insgesamt 2498 Arbeiten eingereicht. Eine dieser Arbeiten war dabei der magische 111 111 Beitrag. Jedoch konnten nicht alle Arbeiten in die Bewertungen aufgenommen werden, wenn beispielsweise Unterschriften von Eltern fehlten, die erlaubten, dass die Daten gespeichert werden dürfen. 50 Arbeiten konnten somit nicht bewertet werden – aus Datenschutzgründen.

Wie jedes Jahr konnten die Schüler zwischen mehreren Aufgabenstellungen wählen. Am beliebtesten waren dabei die Themen Kinder in der Welt“, das als Plakat gestaltet werden sollte, und „Digitale Überwachung“, das neben Erörterungen, Facharbeiten oder Reportagen auch als Website ausgearbeitet werden konnte. Von den Beiträgen, die zur digitalen Überwachung eingereicht wurden, wurden sechs von zehn mit Preisen ausgezeichnet. Das Onlineformat, wie eben ein Beitrag als Website, das im vergangenen Jahr zum ersten Mal zur Verfügung stand, wurde in diesem Jahr 68-mal genutzt – dreimal so häufig wie noch im vergangenen Jahr.

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