Sankt Gertrudis: Schwester Birgit Reutemann geht

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„Schließt die Augen und konzentriert Euch auf die Deutschprüfung.“ Schulleiterin Schwester Birgit Reutemann meditiert vor Prüfun
„Schließt die Augen und konzentriert Euch auf die Deutschprüfung.“ Schulleiterin Schwester Birgit Reutemann hier beim Prüfungsbeginn 2020 mit den Abiprüflingen von Sankt Gertrudis in der Buchenberghalle. (Foto: hafi (Archiv))
IPF- UND JAGST-ZEITUNG

Ab dem kommenden Schuljahr 2020/21 werden Monika Ruob und Bianca Lopinsky als gleichberechtigte Schulleiterinnen das Gymnasium und die Mädchenrealschule Sankt Gertrudis verantwortlich führen. Sie lösen Schwester Birgit Reutemann ab, die 15 Jahre lang die Schule erfolgreich geleitet habe. Das teilt die Geschäftsführung der Sießener Schulen gemeinnützige GmbH als Schulträger mit.

Die neue Schulleitung von Sankt Gertrudis (von links): Dr. Jörg Wagner, Bianca Lopinsky, Monika Ruob und Barbara Stock.
Die neue Schulleitung von Sankt Gertrudis (von links): Dr. Jörg Wagner, Bianca Lopinsky, Monika Ruob und Barbara Stock. (Foto: Sankt Gertrudis)

Beide neuen Schulleiterinnen verfügen demnach über eine langjährige Erfahrung im Leitungsbereich der Schule und seien gut gerüstet, das Gymnasium und die Realschule Sankt Gertrudis in bewegten Zeiten verlässlich und innovativ in die Zukunft zu führen.

Das vereinbarte Grundprinzip ist dabei die gemeinschaftliche Führung beider Schularten. Die Schulleitung wird von zwei stellvertretenden Schulleitungen unterstützt. Dies werden Barbara Stock und Dr. Jörg Wagner sein.

Die Kongregation der Franziskanerinnen von Sießen – Deutsche Provinz – und die Deutsche Provinz der Salvatorianer mit Sitz in München begrüßen als Gesellschafter diese Lösung und haben der Bestellung zugestimmt. Auch die Diözese Rottenburg-Stuttgart, die die Aufsicht über die katholischen Schulen im Land führt, habe ihre Unterstützung erklärt.

Schwester Birgit Reutemann (rechts) leitete die Schule 15 Jahre lang. (Foto: gr)

„Sankt Gertrudis benötigt nicht zuletzt aufgrund der aktuell sehr herausfordernden Zeit eine gute und vor allem verlässliche Schulleitung“, so die Pressemitteilung. Sie müsse ferner auf die zunehmende Komplexität der Leitungsaufgaben in einer Schule mit mehr als 1100 Schülerinnen und zwei Schularten innovative Antworten finden.

Es werde immer deutlicher, dass die klassischen Leitungsstrukturen im Bildungsbereich nicht mehr zwingend die geforderten Lösungen bieten. „Aus den genannten Gründen hat sich der Schulträger für diese Teamlösung entschieden“, so die Mitteilung abschließend.

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