Eine große Familie. Das Foto zeigt (von links): OB Michael Dambacher, Mina, Mac, Mylo, Mila, Max und Lydia Mayer; hintere Reihe:
Eine große Familie. Das Foto zeigt (von links): OB Michael Dambacher, Mina, Mac, Mylo, Mila, Max und Lydia Mayer; hintere Reihe: Mirko, Mica und Mick. (Foto: Stadt Ellwangen)
IPF- UND JAGST-ZEITUNG

Eine große Familie mit acht Kindern haben Lydia und Stephan Mayer in Röhlingen zu umsorgen. Alle acht Kinder tragen einen Vornamen, der mit M beginnt: Mina, Max, Mica, Mila, Mylo, Mirko, Mick und Mac. „Alles kurze und prägnante Vornamen“, sagt Lydia Mayer, „die wir uns einfach gut merken können.“ Vor kurzem hat Oberbürgermeister Michael Dambacher ganz offiziell die Familie in Röhlingen besucht. Im Gepäck hatte er die Patenschaftsurkunde von Bundespräsident Walter Steinmaier, der ab dem siebten gemeinsamen Kind aus einer Beziehung die Aufgabe eines Paten symbolisch übernimmt.

Dazu kommen noch ein einmaliger Betrag in Höhe von 500 Euro sowie ein Foto mit Autogramm des Bundespräsidenten. Aber auch der Ellwanger OB hatte noch etwas mitgebracht. Er gratulierte im Namen der Stadt mit einem Blumenstrauß, einer Spielesammlung und einem Ellwanger Einkaufsgutschein und wünschte der Familie weiterhin ein gutes Miteinander, Kraft und Gesundheit.

Seit zwei Jahren wohnt die Familie in einem ehemaligen Bauernhof, wo neben der Familie auch noch Pferde, Hunde, Schildkröten und Katzen wohnen oder Fische im Aquarium schwimmen. Deshalb sind die Aufgaben klar verteilt, wer für die Versorgung der Tiere zuständig ist. Aber auch im Haushalt helfen die Kinder mit. So wird gesaugt, gewischt oder das Zimmer aufgeräumt – wenn auch manchmal mit kleinen Widerständen. „Aber nur so geht es“, sagt Lydia Mayer. In einer Großfamilie sei jedes Mitglied darauf angewiesen, dass das gegenseitige Kümmern klappt, und das hätten die Kinder gelernt. Bis auf die ganz Kleinen hätten dann auch alle beim Hausumbau mitgeholfen. Selbst die schwierige Hochphase der Coronaepidemie bezeichnet Lydia Mayer als eine Phase, die der Familie gutgetan habe. Jeden Morgen sei man zusammen gesessen, habe den Tag strukturiert und das Miteinander genossen. Für die Woche war der neue Schulalltag zu organisieren, weil sich die Kinder in diesem Schuljahr auf vier Schulen verteilen, unter anderem auch in Aalen.

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