Rindelbacher Jagsttal-Gullys zeigen sich „in Farbe und bunt“

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 Beim Gugga-Contest in der Kübelesbuckhalle in Rindelbach haben die Jagsttal-Gullys ihr neues Kostüm vorgestellt.
Beim Gugga-Contest in der Kübelesbuckhalle in Rindelbach haben die Jagsttal-Gullys ihr neues Kostüm vorgestellt. (Foto: Josef Schneider)
Freier Mitarbeiter

Die Edelratten sind passee. Kunterbunt und fröhlich zeigen sich die Jagsttal-Gullys Rindelbach jetzt in ihrem neuen, mit Spannung erwarteten Outfit, die Männer in kunterbunten Golfhosen, die Frauen mit entsprechenden Pettycoats, und alle in gelben Softshelljacken und farbenfroher Airbrush-Bemalung im Gesicht. Das aktuelle Kostüm für die nächsten drei Jahre präsentierten die rund 50 Guggamusiker am Freitagabend bei ihrem fünften Gugga-Contest in der Kübelesbuckhalle. Ihr neues Motto lautet „In Farbe und bunt“.

Vorsitzender Andreas Ruck freut sich über ein total neues Outfit für die 1996 gegründeten Jagsttal-Gullys, nachdem die Guggamusiker drei Jahre lang mit der Edelratte unterwegs waren. Federführend im Kostümausschuss, der für die Auswahl und Beschaffung des neuen Häs' verantwortlich war, zeigte sich Dominik Mermi. Unter der musikalischen Leitung von Steffen Ruck spielten die Jagsttal-Gullys im neuen Gewand „Sternenhimmel“, „Power of Love“, „Nur ein Wort“ und „You can leave your hat on“.

Sieben Guggamusiken bestritten den fünften Gugga-Contest, zeigten sich in wunderschönen, farbenprächtigen Kostümen und prächtig geschminkt, und heizten mit schriller, lautstarker Musik in der Rindelbacher Kübelesbuckhalle mit ihren Trompeten, Posaunen, Sousaphonen, Waschbrettern, Pauken, Becken, Schlagzeugwagen und anderen Schlagzeugen kräftig ein.

Die Mitwirkenden waren die Schellaschüttler Rosenberg, die Gmendr Gassafetza aus Schwäbisch Gmünd, die Blech Beat Gugga aus Ulm-Oberelchingen, die Freiwillige Guggamusik Überdruck aus Schwäbisch Gmünd-Wetzgau, die Oschtalb Ruassgugga aus Aalen, die Remstalgugga Bäbenga aus Böbingen und die Röhling Stones aus Röhlingen. Die Guggamusiken bewerteten sich gegenseitig. In die Bewertung gingen Kostüm, Liedauswahl, Umsetzung der Lieder, Gesamteindruck und die ganze Show ein.

Der zum allerletzten Mal im Edelrattenkostüm erschienene Moderator des Abends, Christoph Meider, nahm nach Mitternacht die Siegerehrung vor. Auf Platz eins landete die Freiwillige Guggamusik Überdruck. Sie erhielt auch den Wanderpokal. Platz zwei belegten die bisherigen Titelverteidiger, die Gmendr Gassafetza, Platz drei die Remstalgugga Bäbenga. In einer kreativen Showeinlage und ohne Bewertung trat die Tanzgruppe Lauchheim auf. Das Motto der acht „Stewardessen“ war „Wir heben ab“. Kein Wunder, dass sie auch zum Song „Über den Wolken“ tanzten und Pyramiden zeigten.

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