Regierungspräsidium kündigt härtere Gangart an

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Ein Wohnzelt ist am Sonntagabend auf dem LEA-Gelände niedergebrannt. Die Ursache ist noch unklar.
(Foto: Foto Zirlik)

Das Regierungspräsidium Stuttgart (RP) hat sich am Montag mit einer kurzen Pressemitteilung zu den jüngsten Zwischenfällen in der LEA in Ellwangen geäußert.

Darin wird betont, dass die LEA-Leitung, die während des Einsatzes in der Nacht ebenfalls vor Ort gewesen war, bereits erste Maßnahmen ergriffen habe, um „mögliche Racheakte“ zu unterbinden. So soll eine der beteiligten Schlägergruppen „zu ihrem eigenen Schutz“ nun in die Außenstelle nach Neuenstadt verlegt werden. Außerdem werde der Sicherheitsdienst ebenso wie die Polizei ihre Präsenz in den kommenden Tagen und Nächten verstärken.

Darüber hinaus kündigt das RP an, sogenannte „Gefährdergruppen“ künftig „konkret auf die ausländerrechtlichen Konsequenzen“ ihres Handelns hinzuweisen. Soweit es die polizeilichen Ermittlungen zulassen, werde das Regierungspräsidium in Stuttgart in diesem Zuge auch „aufenthaltsbeendende Maßnahmen“ anordnen, heißt es in der Pressemitteilung. Übersetzt bedeutet das, den Störenfrieden droht im gegebenen Falle die Abschiebung.

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