Ortschaftsrat beschließt Bebauungsplan Hofäcker in Eigenzell

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 Bauwillige können sich freuen: Der Bebauungsplan Hofäcker II in Eigenzell ist in der Ortschaftsratssitzung einstimmig als Satz
Bauwillige können sich freuen: Der Bebauungsplan Hofäcker II in Eigenzell ist in der Ortschaftsratssitzung einstimmig als Satzung beschlossen worden. (Foto: Lino Mirgeler)
Freier Mitarbeiter

Der Bebauungsplan Hofäcker II in Eigenzell ist in der Ortschaftsratssitzung im Rathaus auf dem Schönenberg einstimmig als Satzung beschlossen worden.

„Es sind genügend Bauwillige da, die darauf warten“, sagte Ortsvorsteher Arnolf Hauber zuvor zu seinen Ortschaftsräten: „Jetzt ist es einfach an der Zeit, dass wir einen Knopf dran machen.“ Es sollen circa 16 Baugrundstücke entstehen.

Das 1,2 Hektar große Baugebiet auf dem Terrain der ehemaligen Gärtnerei Michl an der Ellenberger Straße in Eigenzell grenzt im Osten an das Betriebsgelände der Firma Forst- und Holztechnik Reuter, die am Standort Holzverpackungen herstellt (wir berichteten). Der stellvertretende Leiter des Stadtplanungsamtes, Michael Bader, ging auf die Bedenken dieses Betriebs ein.

Ein Gespräch mit dem Betriebsinhaber sei in konstruktiver und angenehmer Atmosphäre geführt worden.

„Ist die Kuh jetzt vom Eis?“, fragte Hubert Uhl (CDU), denn es müsse auch die Einvernehmlichkeit erreicht werden. Es gebe noch unterschiedliche Standpunkte in diesem Bereich, musste Bader zugeben. Eine gerichtliche Überprüfung sei möglich. Man könne aber ganz optimistisch der Sache entgegensehen. Immissionsschutzrechtlich habe man alles getan. Man habe, so Bader, eine hohe Rechtssicherheit für den Betrieb und die künftigen Bewohner erreicht.

„Nicht zu 100 Prozent glücklich“

Man habe den Bebauungsplan zweimal ausgelegt und nochmals nachgearbeitet, sagte Ortsvorsteher Hauber. Details könne man nicht offen legen, weil das Gespräch vertraulich gewesen sei. Er sei nicht zu 100 Prozent glücklich, meinte Ortschaftsrat Werner Schmid (CDU).

Hauber gab bekannt, dass es am Mittwoch, 14. November, im Saal der Krankenpflegeschule in Ellwangen zugunsten des Freundes- und Förderkreises der Sankt-Anna-Virngrund-Klinik einen Abend der Vereine aus Rindelbach gebe, mit dem Männergesangverein Eigenzell, dem Musikverein Rattstadt, dem Sportverein Rindelbach und dem Musikverein Rindelbach. Hauber lud auch zum Herbst- und Weinfest des Männergesangvereins Eigenzell am Samstag, 27. Oktober, ab 19.30 Uhr in die Gymnastikhalle Eigenzell ein sowie zur Gedenkveranstaltung für die Opfer der nationalsozialistischen Euthanasie am Mittwoch, 17. Oktober, um 17.30 Uhr auf dem Rabenhof. Ebenfalls am 17. Oktober findet auf dem Sportgelände in Rindelbach das Fußballspiel der Nationen statt, der Anstoß ist um 16.30 Uhr.

Hauber berichtete über das Interesse an Gas in Stocken. 44 Anschreiben seien rausgegangen, 30 Antworten habe man erhalten. Knapp 50 Prozent davon wollten einen Gasanschluss innerhalb der nächsten fünf Jahre. „Die Stadtwerke wünschen, dass wir ein bisschen Reklame machen für dieses Thema“, sagte Hauber.

Zur Parkplatzsituation in der Feldberg- und Braunenbergstraße in Eigenzell vermeldete der Ortsvorsteher, es würden fünf bis sieben Parkplätze so schnell wie möglich realisiert. Von einem möglichen Parkverbot in diesem Bereich sei er indes nicht begeistert. Da werde man sich separat noch Gedanken machen. „Wir müssen an die Vernunft der Anwohner und Bürger appellieren“, sagte Hauber.

Johanna Fuchs (CDU) monierte, der Kirchenweg vom Schönenberg zum Dewaldsweg sei in einem sehr schlechten Zustand. Hauber verwies auf die Radwegekonzeption der Stadt, die vorsehe, vom Ziegelberg runter einen Radweg zu bauen. Er, so Hauber, sei jedoch für den Radweg über den Dewaldsweg, was er der Stadt mitgeteilt habe. Hubert Uhl forderte, die Gefahrenstelle zu beseitigen und den Weg grob auszubessern.

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