Obst- und Gartenbauverein blüht auf

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Beim Obst- und Gartenbauverein Ellwangen sind langjährige Mitglieder geehrt worden.
Beim Obst- und Gartenbauverein Ellwangen sind langjährige Mitglieder geehrt worden. (Foto: Gartenbauverein)

24 neue Mitglieder hat der Obst- und Gartenbauverein Ellwangen im vergangenen Jahr dazugewonnen. Das sagte Vorsitzender Edgar Brenner bei der Mitgliederversammlung im Lamm in Schrezheim.

Über das Programm berichtete Schriftführer Jürgen Gille mit vielen Bildern und nannte unter anderem die Lehrfahrt zum Blumenpark Dehner, die Hocketse, den Ausflug zur Kürbisausstellung im Blühenden Barock Ludwigsburg, den Schnittkurs und die Teilnahme am grünen Wochenende.

Über stabile Finanzen berichtete Anita Adler, die einwandfreie Kassenführung lobte Anna Kanditt für die Prüfer. Die Vorsitzende des Kreisverbands der Obst- und Gartenbauvereine, Christiane Karger, lobte die Entwicklung des Ellwanger Vereins.

Geehrt wurden für 40 Jahre Willi Erhardt und Martin Seifer. Für 25 Jahre Klara Gebele, Konrad Kugelart, Werner Saupp und Maria Dietz-Stier. Für 10 Jahre Annemarie Köder, Wolfgang Beck, und Klothilde Bolter. Richard Schwarz erhielt eine Ehrenurkunde für fünf Jahre als zweiter Vorsitzender, Waltraud Schnirch für fünf Jahre Mitarbeit.

Bei den Wahlen wurde Schriftführer Jürgen Gille wiedergewählt, Kassenprüferinnen bleiben Erika Hirschle und Anna Kanditt.

In seinem Ausblick auf 2018 kündigte Edgar Brenner neben bewährten fachtheoretischen und fachpraktischen Veranstaltungen auch eine Lehrfahrt zur Landesgartenschau nach Würzburg, einen Ausflug nach Wemding zum Fuchsien- und Kräutermarkt sowie die Teilnahme am 125-jährigen Jubiläum des Kreisverbands der Obst- und Gartenbauvereine an.

Insekten mögen bunte Blumenwiesen

Christiane Karger, die auch Obst- und Gartenbauberaterin des Landratsamts ist, hielt abschließend einen Vortrag über Hoch-und Hügelbeete und den bienenfreundlichen Hausgarten. Hochbeete schonten den Rücken, lieferten eine frühere Ernte mit höheren Erträgen, dafür sei der Aufbau relativ aufwendig. Wichtig sind der Einbau eines Bodengitters gegen Wühlmäuse sowie der Schutz von Holzbauteilen vor Nässe durch Folien.

Dann gibt es darum, wie Hausgärten bienenfreundlicher werden können. Insekten, deren Bestand eindeutig rückgängig sei, seien wichtig für die Bestäubung und damit für Wachstum und Ernährung, betonte Karger. Durch eine Blumenwiese unddie richtigen Zier- und Nutzpflanzen, die zu verschiedenen Zeiten blühen, lasse sich ein idealer Lebensraum für Bienen und andere Insekten schaffen. Auch durch die geeignete Bepflanzung auf Balkonen, Terrassen oder eine blühende Dachbegrünung lasse sich viel bewirken. (ij)

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