OB Hilsenbek dankt dem Team der Vesperkirche

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 Ein Vesper für das Team der Vesperkirche: Oberbürgermeister Karl Hilsenbek (vordere Reihe, Vierter von links) hat beim Neujahrs
Ein Vesper für das Team der Vesperkirche: Oberbürgermeister Karl Hilsenbek (vordere Reihe, Vierter von links) hat beim Neujahrsempfang in der Stadthalle den Helfern der ökumenischen Vesperkirche für ihr großes ehrenamtliches Engagement gedankt. (Foto: Schlipf)
Freier Mitarbeiter

Seine letzte Neujahrsansprache hat Oberbürgermeister Karl Hilsenbek am Freitagabend beim Neujahrsempfang der Stadt gehalten. Wie berichtet, hatte Hilsenbek angekündigt, sich nicht um die Wiederwahl zu bewerben. Für sein außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement hat das Stadtoberhaupt das Team der ökumenischen Ellwanger Vesperkirche ausgezeichnet.

Die Vesperkirche, die es seit 2007 gibt, sei ein lebender Ort der Begegnung, der Gastfreundschaft, des Respekts, der Toleranz und der gegenseitigen Aufmerksamkeit, sagte Hilsenbek: „Was vor elf Jahren relativ klein begann, hat sich im Laufe der Jahre zu einer echten Erfolgsgeschichte entwickelt.“ So gingen im November 2018 in einer Woche 1685 Mahlzeiten über die Theke. Die Vesperkirche steht unter der Leitung von Angelika May, Angelika McVeigh-Grupp, Ute Krombholz, Gertrud Nord und Margret Abele. „Sie dürfen miteinander vespern, auf Kosten der Stadt“, dankte der OB allen Helfern für ihr großartiges ehrenamtliches Engagement.

Allen Anwesenden wünschte der OB ein erfolgreiches Jahr 2019. Er lobte die „vorbildliche ehrenamtliche Arbeit“, die in den über 200 Vereinen und Organisationen geleistet werde. In einer Schweigeminute wurde der Verstorbenen des Jahres 2018 gedacht, darunter des früheren Bundestagspräsidenten Philipp Jenninger und der Träger der Ellwanger Bürgermedaille in Gold, Gustav Wabro, und in Silber, Willibald Bezler.

Freude über Zuschlag für die Landesgartenschau

Der OB freute sich über die Auszeichnungen „Kleinstadtperle“, „wirtschaftsfreundliche Kommune“ und „Fairtrade-Town“ und besonders über den Zuschlag für die Landesgartenschau 2026. Die Landeserstaufnahmestelle für Flüchtlinge (LEA) bezeichnete er als „Ausfluss von Ungerechtigkeiten auf unserem Planeten“. Hilsenbek erkannte jedoch an, dass die Meinungen in der Bürgerschaft über die LEA auseinander gehen.

Das Stadtoberhaupt nannte 1,7 Prozent Arbeitslosenquote, Rekordeinnahmen bei der Gewerbesteuer und eine „unglaubliche gewerbliche Entwicklung“ als Eckpunkte der wirtschaftlichen Situation. Der Naturkindergarten, die Europäische Ausbildungs- und Transferakademie und der Umbau der Pfahlheimer Kastellschule für 3,5 Millionen Euro zu einem Plus-Energie-Schulgebäude stehen für städtische Baumaßnahmen. Für die Schaffung von Vereinsräumen im Schulgebäude habe sich die Trachtenkapelle Pfahlheim mit Geld und vielen Eigenleistungen „ganz hervorragend eingebracht“. Am vergangenen Donnerstag seien zudem über 1900 Badegäste, ein Besucherrekord, ins Wellenbad gekommen, das für über 4,2 Millionen Euro erweitert wurde.

Als kulturelle Höhepunkte des Jahres 2018 nannte der OB die Jubiläen der Bürgergarde (60 Jahre) und der Städtischen Musikschule (50 Jahre). Der Musikverein Trachtenkapelle Pfahlheim unter Leitung von Bernd Essig gestaltete den Empfang musikalisch.

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