Never Regret bringt das Pub zum Schwitzen

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 Die Ellwanger Band Never Regret hat im Irish Pub gespielt.
Die Ellwanger Band Never Regret hat im Irish Pub gespielt. (Foto: halbig)
Dorothea Halbig

Schon seit 2011 machen sie zusammen Musik. Keine unterschiedlichen Studienorte oder Auslandsaufenthalte konnte sie auf Dauer trennen. Momentan proben die Mitglieder der Band Never Regret nur etwa einmal im Monat, doch was dabei heraus kommt, kann sich definitiv sehen und hören lassen. Das hat sich beim Konzert im Pub gezeigt.

Samuel Thumm, Felix Beyer, Nils Güntner und Patrick Baumann kennen sich seit der gemeinsamen Schulzeit am Hariolf-Gymnasium. Bereits mit 16 nahmen sie ihre erste CD „Auf der Flucht“ auf. Mittlerweile gibt es auch das zweite Album „GS-Delight“. Während Never Regret bei Live-Auftritten auch Coverversionen ihrer Lieblingshits spielt, sind die Songs auf den Platten eigene Arbeiten. Einflüsse von Bands wie Metallica, Limp Bizkit oder auch funkigeren Gruppen wie den Red Hot Chili Peppers sind herauszuhören.

Trotz prachtvollen Wetters war das Pub gut gefüllt. Nicht nur das spricht für die Band. Musikalisch bewegen sich die vier Jungs zwischen Heavy Metal, Rock’n’Roll und Funk. „Wir sind sehr vielseitig“, sagen die Jungs. Das kann man als Zuschauer nur unterstreichen.

Gestartet sind sie mit dem vielfach interpretierten Klassiker „Johnny B. Goode“. Auch der heimische Dialekt ist den Musikern wichtig. Mit „Oinr isch emmr dr Arsch“ der schwäbischen Rockband Schwoißfuaß trafen sie beim Publikum im Pub genau ins Schwarze.

Einflüsse von Rap und 60er-Jahre-Sound

Egal ob Foo Fighters oder Eric Clapton, Never Regret führten mit selbstverständlichem Selbstvertrauen durch ihr abwechslungsreiches Programm. Die Mischung aus eigenen Songs, die meist etwas düsterer angehaucht waren, und den Greatest Hits des Rock’n’Roll war genau richtig und brachte das Pub zum Beben.

Ihren Song „Reunion“ haben die Musiker geschrieben, nachdem Dummer Felix Beyer nach einem Jahr Auslandsaufenthalt in den USA zurückkam. In „Heaven of Rock’n’Roll“ verbindet die Band ihre Leidenschaft, den Hard Rock, mit Einflüssen aus Rap und den 60er-Jahren. Ob zu „Mustang Sally“ oder „Hit the Road Jack“, die Texte waren bekannt und die Gäste beinahe so laut wie die Band.

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