Die 77 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Forstbezirks Virngrund bei der Begrüßungsveranstaltung in Ellwangen.
Die 77 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Forstbezirks Virngrund bei der Begrüßungsveranstaltung in Ellwangen. (Foto: Forst BW)
IPF- UND JAGST-ZEITUNG

Das öffentlich-rechtliche Unternehmen Forst Baden-Württemberg (Forst BW) hat seine Arbeit aufgenommen. „Als modernes und innovatives Unternehmen starten wir in ein neues forstliches Zeitalter“, sagte der Vorstandsvorsitzende Max Reger bei einer Begrüßungsveranstaltung am Unternehmenssitz in Tübingen-Bebenhausen.

Der ForstBW anvertraute Staatswald umfasst 24 Prozent der Waldfläche Baden-Württembergs. Reger betont zum Start des neuen Unternehmens die klar festgelegten Leitlinien: „Wir werden ökologisch vorbildlich und sozial ausgewogen arbeiten – und wir wollen auch ökonomisch erfolgreich sein.“ Die Grundsätze der naturnahen und nachhaltigen Pflege und Bewirtschaftung des Waldes werden fortgeführt. Holz wird als wertvoller regionaler und nachwachsender Rohstoff geerntet, jedoch nur so viel wie auch nachwächst. Dabei legt ForstBW Wert auf gut ausgebildete Mitarbeiter, die als Profis vor Ort im Wald tätig sind. In Zeiten des Klimawandels steht für ForstBW der Erhalt des Waldes im Mittelpunkt.

„Wir werden alles unter einen Hut bringen, von der Holzbereitstellung über die Sicherstellung der Biodiversität bis zur Erholung im Wald. Wo ForstBW draufsteht, ist nachhaltig bewirtschafteter Wald drin, mit seiner ganzen Bandbreite und Vielfalt!“, versichern Max Reger und sein Vorstandskollege Felix Reining. Neben der Unternehmenszentrale in Bebenhausen richtet das Unternehmen Forstbezirke im Land ein.

Die Staatswälder im Bereich des Virngrunds, der Ellwanger Berge und der Limpurger Berge mit einer Ausdehnung von rund 17 000 Hektar werden durch den Forstbezirk Virngrund betreut. Der Forstbezirk unter der Leitung von Manuel Braunger hat seinen Dienstsitz in der früheren Ellwanger Kaserne.

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