Nach der Corona-Pause: Ellwanger Kinder haben endlich wieder Spaß in Langres

IPF- UND JAGST-ZEITUNG

Nach zweijähriger coronabedingter Pause war es wieder so weit. Zum 33. Mal fuhr die DJK-Jugendabteilung zu ihrem Erlebniszeltlager in Ellwangens französischer Partnerstadt Langres. Mit dabei waren neun Jugendliche im Alter zwischen elf und 15 Jahren sowie neun Betreuer. In den neun Tagen erlebten die Jugendlichen ein vielseitiges und spannendes Wochenprogramm, das von den Betreuern zusammengestellt wurde, um die Stadt Langres sowie Umgebung besser kennenzulernen, teilt das DJK in einer Pressemitteilung mit.

Nach einer unproblematischen Anfahrt kam die Reisegruppe auf dem Rugbyplatz an, der von der Stadt Langres zur Verfügung gestellt wird. Dank Mannschaftsheim, einer Küche und Sanitäranlagen sowie einer ausgedehnten Rasenfläche, war alles vorhanden, um ein unbeschwertes Miteinander zu ermöglichen. Nach einem Empfang durch die französischen Freunde, wurden die Fahrräder ausgeladen, die Zelte aufgebaut und das Erlebniszeltlager konnten starten.

Innerhalb zweier Gruppen wetteiferten die Teilnehmer in täglichen Spielen und kreativen Aufgaben um den Tagessieg. So wurden beispielsweise ein Platzspiel und eine Stadtrally veranstaltet, aber auch Teamflaggen bemalt und T-Shirts kreiert. Parallel dazu wurde noch Programm von den Betreuern sowie den Gastgebern auf die Beine gestellt. Darunter eine Mountainbiketour, die es in sich hatte, aber von allen gemeistert wurde. Ein Ausflug zu einem Kletterwald sowie eine Nachtwanderung sorgten ebenfalls für spaßige Erlebnisse. An einem anderen Tag fuhren die Ellwanger gemeinsam zur nahegelegenen Stadt Beze. Dort besichtigten sie die „Grotte de Beze“ und grillten im Anschluss am nahegelegenen Fluss. Auch die tägliche Abkühlung kam nicht zu kurz. Die vier Seen in der Region Langres boten den Ellwangern die Gelegenheit zum Baden und Entspannen.

Die Gastgeber aus Langres taten ihr Bestes, um den Ellwangern einen schönen Aufenthalt zu bereiten. Neben einer Besichtigung der Schwimmbadtechnik des dortigen Schwimmbads, war vor allem die Stadtführung der ehemaligen Kulturbeauftragten Chantal Andriot für die Jugendlichen interessant. Bei dieser Führung besichtigte die Gruppe unter anderem eine alte Befestigungs- und Verteidigungsanlage an der Stadtmauer, den Place Diderot sowie die Langreser Kathedrale. Andriot erklärte ihnen dort, wie es zur Partnerschaft von Langres und Ellwangen nach dem zweiten Weltkrieg kam. Den Jugendlichen wurde in diesem Zusammenhang von den Langreser Bischöfen Hariolf und Erlolf berichtet, die an dem Ort, wo sich heute Ellwangen befindet, im Jahre 764 ein Kloster und somit Ellwangen gegründet haben. Anschließend wurde die Gruppe im Langreser Rathaus von Bürgermeisterin Anne Cardinal und einer Abordnung der Stadtverwaltung empfangen.

Nach eun Tagen in Langres war es dann wieder Zeit für die Heimreise. Man verabschiedete sich von den Franzosen, brach die Zelte ab und fuhr in Richtung Ellwangen. Die Betreuer des Lagers sehen die neun Tage rückblickend als vollen Erfolg an und freuen sich auf nächstes Jahr.

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