Müllpate: „Wir sollten uns um unsere Natur kümmern“

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Paul Wiedemann ist Müllpate.
Paul Wiedemann ist Müllpate. (Foto: GOA)
IPF- UND JAGST-ZEITUNG

Sie sammeln das ein, was andere achtlos wegwerfen oder bewusst illegal entsorgen: Müllpaten. Es sind ehrenamtliche Bürgerinnen und Bürger, die sich für eine saubere Ostalb engagieren. Seit einigen Monaten sind sie im Kreisgebiet unterwegs und räumen auf. Gemeinsam mit der GOA stellt unsere Redaktion einige dieser Helden des Alltags vor. Diesmal: den 19-jährigen Paul Wiedemann. Im Gespräch erklärt der Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, warum er sich als Müllpate engagiert.

Wie haben Sie von der Kampagne erfahren?

Durch ein Plakat der Initiative am Straßenrand.

Was hat Sie bewegt, sich als ehrenamtlicher Müllpate zu engagieren?

Ich halte es für wichtig, dass wir Menschen uns um unsere Natur kümmern. Da gehört auch das Sauberhalten dazu. Da unsere Natur uns Menschen alles, von Nahrung bis hin zu ihrer Schönheit, bietet, ist das Müllsammeln das Geringste, was ich ihr zurückgeben kann.

Gehen Sie extra Müll sammeln oder geht das nebenbei bei einer anderen Aktivität?

In der Regel sammle ich Müll nebenbei beim Spazierengehen.

War es schwierig, Müllpate zu werden?

Ich fand es recht einfach, Müllpate zu werden. Die zuständigen Ansprechpartner waren sehr hilfsbereit, und nach ein paar E-Mails und einem Anruf war ich Müllpate.

Wie ist die Zusammenarbeit mit dem Abfallkümmerer?

Eine angenehme Zusammenarbeit. Ich kann mich bei Fragen jederzeit an die Abfallkümmerer wenden.

Gab es ein besonderes Erlebnis oder einen besonderen Fund?

Die stärkende Blicke der Leute, die sich darüber freuen, dass jemand Müll sammelt.

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