Mittagessen und Gespräche für zwei Euro

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 Die ökumenische Ellwanger Vesperkirche im Jeningenheim beginnt am Montag, 5. November, und geht eine Woche, bis zum 11. Novembe
Die ökumenische Ellwanger Vesperkirche im Jeningenheim beginnt am Montag, 5. November, und geht eine Woche, bis zum 11. November. (Foto: Josef Schneider)
Freier Mitarbeiter

Was gibt es Schöneres, als in Gemeinschaft zu essen und dabei auch noch die Möglichkeit zu haben, neue Leute kennenzulernen? Einen lebendigen Ort der Begegnung bietet nun wieder die ökumenische Ellwanger Vesperkirche im Herbst. Von Montag, 5. November, bis Sonntag, 11. November, gibt es im Jeningenheim täglich von 11.30 bis 13.30 Uhr für zwei Euro ein warmes Mittagessen mit Wasser oder Tee und mit Kaffee und Kuchen.

„Du deckst mir den Tisch. Mir fehlt nichts.“ Dieses Motto haben die evangelische und die katholischen Kirchengemeinden auch in diesem Jahr für die Vesperkirche ausgewählt. Denn zu diesem ökumenischen Angebot gehören neben dem gemeinsamen Mittagessen auch ein Tischgebet und ein Wort der Hoffnung. „Willkommen sein, miteinander essen und trinken, beieinander sitzen und erzählen, voneinander hören und erfahren, den Akku laden, mit seinen Gedanken nicht allein sein, einfach gastliche Gemeinschaft erfahren“, heißt es im Flyer der Vesperkirche.

Ökumenischer Gottesdienst am Sonntagabend in der Basilika

Die Vesperkirche in Ellwangen gibt es nun bereits zum 17. Mal, sie steht unter der Schirmherrschaft des ehemaligen Ellwanger Oberbürgermeisters Hans-Helmut Dieterich. Und wie immer will sie Arm und Reich, Jung und Alt, Arbeitslose und Erwerbstätige, glückliche und einsame Menschen, Familien mit und ohne Kinder, Fremde und Einheimische, Kirchgänger und der Kirche eher Fernstehende an einen Tisch bringen. In der Vesperkirche kann sich jeder so geben, wie er ist. Der evangelische Pfarrer Martin Schuster spricht von der ökumenischen Vesperkirche als einem Ort der Gastfreundschaft, des Respekts, der Toleranz und der gegenseitigen Aufmerksamkeit.

Das Essen kommt wieder aus der Küche der Sankt-Anna-Schwestern. Die selbst gebackenen Kuchen spenden Mitarbeiter der Vesperkirche und andere Mitglieder der Kirchengemeinden. Das Helferteam der Vesperkirche besteht aus circa 50 bis 60 Ehrenamtlichen. Die Leitung liegt in den Händen von Angelika Mai, Angelika McVeigh-Grupp, Ute Krombholz, Gertrud Nord und Margret Abele. Letztere teilt die Ehrenamtlichen für die einzelnen Tage ein.

Unter den Helfern sind am Dienstag Schüler der Konrad-Biesalski-Schule Wört, am Donnerstag erstmalig Schülerinnen und Schüler der Schöner-Graben-Schule und am Sonntag Bewohner des regionalen Wohnverbunds vom Rabenhof.

Finanziert wird die Vesperkirche aus Spenden und dem Eigenbetrag der Gäste. „Wir nehmen sehr gerne Kuchenspenden an“, sagt Angelika Mai vom Leitungsteam. Denn in dieser Woche wird wiederum mit rund 1400 Gästen gerechnet.

Offiziell eröffnet wird die Vesperkirche am Sonntag, 4. November, mit einem ökumenischen Gottesdienst um 18 Uhr in der Basilika.

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