Die Missionsgruppe Pfahlheim hat ganze Arbeit geleistet. Ein Adventsbasar erwartet die Besucher am Samstag, 23. November, von 1
Die Missionsgruppe Pfahlheim hat ganze Arbeit geleistet. Ein Adventsbasar erwartet die Besucher am Samstag, 23. November, von 13.30 bis 17 Uhr. (Foto: Schwenk)
IPF- UND JAGST-ZEITUNG

Die Missionsgruppe der Kirchengemeinde Sankt Nikolaus Pfahlheim bietet am Samstag, 23. November, von 13.30 bis 17 Uhr einen Adventsbasar in „Willis Stadel“ (Kleinfeldle 8). Der Erlös geht in Missionsprojekte in der ganzen Welt.

50 Adventskränze, 80 Gestecke und obendrauf weihnachtliche Dekorationen hat die Missionsgruppe Pfahlheim in den vergangenen Wochen geschaffen. Der Erlös des Verkaufs kommt wohltätigen Projekten in Brasilien, Indien und Südafrika zugute. „Wir vergessen oft, weil es uns hier so gut geht, dass Menschen auf der ganzen Welt viel Leid erfahren müssen und nicht genug zu essen haben“, sagen die 30 Frauen der Missionsgruppe. Diese besteht schon seit 33 Jahren.

In „Willis Stadel“ steht das Gesamtwerk der Missionsgruppe. „Wir fangen immer nach Allerheiligen an“, berichtet Susanne Konle aus der Missionsgruppe. Dann treffen sich die Pfahlheimer Frauen dreimal in der Woche und basteln. Bereits im Sommer beginnen die Frauen sich nach passenden Materialien und Deko umzuschauen. „Wir gehen auch immer auf die Weihnachtsmesse nach München“, berichtet Rosemarie Schäffler. Sie ist die Frau der ersten Stunde. Im Advent 1986 gab es zum ersten Mal einen Basar für den guten Zweck – mit zehn Adventskränzen.

Heute, nach zahlreichen Umzügen, ist die Missionsgruppe mit ihrem Projekt „Adventsbasar“ in Willis Stadel angekommen. „Dort können wir alles liegen lassen und am nächsten Tag weiterbasteln“, so Marianne Groß. Nach Rosemarie Schäffler ist sie nun der Kopf der engagierten Gruppe. Und einer darf auch nicht fehlen: Pfarrer Pater Sony empfängt alle Gäste und bittet sie, vor dem Kauf innezuhalten. Er spricht ein Segensgebet und segnet alle Gestecke mit Weihwasser.

„Im letzten Jahr konnten 8000 Euro Weihnachtsspenden gesammelt werden“, erinnert er sich. Das Geld wurde verwendet für den Bau eines Kinderheims vom Orden Pater Sonys in Indien. Außerdem unterstützt die Kirchengemeinde die Immakulata-Schwestern mit Sr. Mery in Brasilien, welche die Betreuung von 400 armen Kindern, oft Waisen, vorsieht, deren Eltern unter Drogensucht oder Arbeitslosigkeit leiden.

„Unsere Arbeit trägt ihre Samen in die ganze Welt“, sind sich die Frauen der Missionsgruppe Pfahlheim einig. Denn auch die Missionarinnen auf Zeit, die in allen Herren Ländern unterwegs sind, bringen oft ein kleines Geschenk aus Pfahlheim mit.

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