Methodiuszentrum hat neuen Leiter

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Emil Ivanov ist der neue Leiter des bulgarischen Kulturinstituts in Ellwangen, das inzwischen zu einem Methodiuszentrum ausgeba
Emil Ivanov ist der neue Leiter des bulgarischen Kulturinstituts in Ellwangen, das inzwischen zu einem Methodiuszentrum ausgebaut wurde. (Foto: privat)

Kaum hat das Südosteuropäisch-Bulgarische Kulturinstitut im Palais Adelmann seine Arbeit aufgenommen, steht auch schon ein Wechsel in der Führung an. Erst im Oktober 2016 hatte sich Iskra Ivanova als Leiterin vorgestellt. Jetzt löst Emil Ivanov sie ab.

Ivanov hat zum Jahresbeginn die Leitung übernommen. Das Kulturinstitut nennt sich inzwischen Methodiuszentrum. Der Slaven-Apostel und bulgarische Nationalheilige soll drei Jahre lang in Ellwangen eingekerkert gewesen sein. Über diese Verbindung waren vor über 40 Jahren die ersten Kontakte nach Bulgarien entstanden.

Der neue Leiter des Methodiuszentrums war im vergangenen Jahr noch Lehrbeauftragter an der Ludwig-Maximilians-Universität München als Professor für Christliche Archäologie und Kirchengeschichte. Zuvor, von 2004 bis 2016, unterrichtete er christliche Archäologie an der Universität in Bulgariens Hauptstadt Sofia. Deutschland ist ihm sowohl von einem Jahr als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Staatsarchiv in Bamberg vertraut, wo er 2003/2004 tätig war, als auch aus der Studienzeit. Denn an seiner Promotion in Kirchengeschichte und Christlichen Archäologie arbeitete der heute 46-Jährige von 1997 bis 2002 an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Zuvor hatte er von 1991 bis 1996 in Sofia Theologie studiert.

Das Kulturinsitut hat eine lange Vorgeschichte. Im Jahr 2011 aus der Taufe gehoben, tat sich lange Zeit nicht viel. Erst im Oktober 2016 mit dem Arbeitsbeginn von Iskra Ivanova wurde es eröffnet.

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