Messe „Handwerk und Wohnen“ zieht großes Publikum an

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Schwäbische Zeitung

25 Firmen und Betriebe aus Ellwangen und Umgebung haben sich am Wochenende bei der 17. Messe „Handwerk und Wohnen“ in der Ellwanger Stadthalle präsentiert. Vor allem der verkaufsoffene Sonntag zum „Ellwanger Frühling“ lockte bei sonnigem Wetter eine stattliche Anzahl von interessierten Besuchern an. Der Besuch am Samstag war eher verhalten gewesen. Da kam, wie in den vergangenen Jahren, meist nur Publikum mit gezielten Fragen zu anstehenden Renovierungen ihrer Häuser und Wohnungen.

Vor allem Häuslebauer und Renovierer erhielten bei der zweitägigen Messe des regionalen Bauhandwerks wieder wertvolle Informationen, Tipps und Anregungen.

Aktuelles Thema war Energieeffizienz und Energieeinsparung bei Sanierung und Renovierung. Da ging es um Fragen der Fassadengestaltung, des Fassadenschutzes, der Wärmedämmung oder um Stromspeicher. Natürlich waren auch Photovoltaik, Wärmepumpen und Blockheizkraftwerke Themen. Die Chefs und Geschäftsführer der ausstellenden Firmen waren größtenteils vor Ort und standen für Kundengespräche bereit.

Informiert wurde über Alarmanlagen, Bäder, Balkone und Carports bis hin zu Dachbedeckungen, Fenstergitter, Infrarot-Wärmekabinen oder Kachelöfen und Terrassenbau. Die Palette war praktisch allumfassend. Und das kam offenbar an. „Der Zuspruch ist da“, freute sich der Messeorganisator und Geschäftsführer der Baugenossenschaft, Egon Bertenbreiter, über den großen Anklang und über den bunten Mix an Ausstellern, die vom Fliesenleger über den Gartengestalter bis hin zum Gipser und Flaschner reichten.

Baugenossenschaft informiert über ihre Wohnbauprojekte

Die Baugenossenschaft war auch vertreten und präsentierte unter dem Schlagwort „Wohnquartier Mittelhof“ ihre Neubauvorhaben von 24 Eigentumswohnungen in der Abt-Kuno-Straße und von 36 Mietwohnungen in der Eichendorffstraße, die Ende nächsten Jahres fertiggestellt sein sollen. „Die Planungen stehen“, sagte Bertenbreiter zum Projekt Eichendorffstraße, in der voraussichtlich in etwa zwei Monaten mit dem Abbruch der Altbauten begonnen werde und wiederum Gebäude mit Laubengängen in drei unterschiedlichen Wohnungstypen entstehen sollen.

Es wird dort Zwei-, Drei- und Vier-Zimmer-Wohnungen geben, mit einer Größe zwischen 62 und 94 Quadratmetern. Die Wohnblöcke werden über Tiefgarage, Aufzug und Barrierefreiheit verfügen. „Die Nachfrage nach Mietwohnungen ist ungebrochen hoch“, sagte Bertenbreiter zur Dringlichkeit des Wohungsbaus.

Junge Menschen auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz oder einem Praktikum waren bei einem Informationstag am Samstag unter dem Motto „Ausbildung im Handwerk von der Lehre bis zum Studium“ willkommen. Ein breites Spektrum an interessanten Berufen wurde geboten.

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