Mehr Betten für die Kinder und Jugendpsychiatrie

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Das Versorgungsangebot der Kinder- und Jugendpsychiatrie an der Sankt-Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen wird um zusätzliche Bette
Das Versorgungsangebot der Kinder- und Jugendpsychiatrie an der Sankt-Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen wird um zusätzliche Betten erweitert. Das hat der Landeskrankenhausauschuss diese Woche beschlossen. (Foto: Mih)
IPF- UND JAGST-ZEITUNG

Das Versorgungsangebot der Kinder- und Jugendpsychiatrie an der Sankt-Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen wird um zusätzliche Betten erweitert. Das hat der Landeskrankenhausauschuss diese Woche beschlossen.

Erfreuliche Nachrichten für die Ellwanger Klinik: Ab 1. August 2018 wird die Bettenzahl in der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie und –psychosomatik von bisher 20 auf 23 stationäre Betten erweitert. Gleichzeitig wird am Standort Hirschbachhaus in Aalen das tagesklinische Versorgungsangebot um einen zusätzlichen Platz von 12 auf 13 Tagesplätze aufgestockt. Dies habe der Landeskrankenhausausschuss diese Woche auf Antrag der Kliniken Ostalb und Empfehlung des Sozialministeriums Baden-Württemberg mit Zustimmung der Krankenkassen beschlossen, schreibt das Unternehmen Kliniken Ostalb am Freitag in einer Pressemitteilung.

Der Verwaltungsratsvorsitzende Landrat Klaus Pavel und die Klinikvorstände Axel Janischowski und Thomas Schneider freuen sich demzufolge gemeinsam über die patientengerechte Erweiterung der Versorgungsangebote.

Bereits seit Jahren ist die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie permanent zu 100 Prozent belegt und auch das seit November 2016 im Hirschbachhaus in Aalen neu geschaffene Angebot von 12 tagesklinischen Versorgungsplätzen ist nach kurzer Anlaufphase ebenfalls bereits seit Mitte 2017 voll ausgelastet.

„Die Entscheidung berücksichtigt den kontinuierlich ansteigenden Versorgungsbedarf von Kindern und Jugendlichen im Bereich psychischer Erkrankungen“, wird Vorstand Schneider in der Pressemitteilung zitiert. Dadurch sollten auch Wartezeiten für die Versorgung von Kindern und Jugendlichen reduziert und möglichst verhindert werden.

Die Kliniken Ostalb erbringen unter der Leitung von Chefärztin Dr. Maike Preiß mit einem umfassenden multiprofessionellen Team das komplette Therapieangebot. „Die zusätzlichen Versorgungsplätze werden in den vorhandenen, modern und funktional ausgestatteten Räumlichkeiten der Klinik in Ellwangen sowie Tagesklinik in Aalen umgehend geschaffen“, unterstreicht Landrat Pavel, „wir können also ohne zusätzliche Investitionen die Versorgung erweitern.“

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