Mack fordert durchgängigen Bahnverkehr von Ellwangen und Aalen bis Tübingen

 Die Züge von Go Ahead aus Aalen und Ellwangen sollen ab 2025 über den Stuttgarter Flughafen bis nach Tübingen fahren können. Da
Die Züge von Go Ahead aus Aalen und Ellwangen sollen ab 2025 über den Stuttgarter Flughafen bis nach Tübingen fahren können. Das schlägt CDU-Politiker Winfried Mack vor. (Foto: privat)
IPF- UND JAGST-ZEITUNG

Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Winfried Mack, fordert nach dem Aus der privaten Eisenbahngesellschaft Abellio einen durchgängigen Bahnverkehr von Ellwangen und Aalen über den Stuttgarter Flughafen nach Tübingen. Mit der geplanten Inbetriebnahme des neuen Hauptbahnhofs im Jahr 2025 würden in Stuttgart so genannte Durchmesserlinien möglich.

„Für die Unternehmen unserer Region ist die direkte Anbindung an die Messe, den Flughafen und nach Tübingen sehr wichtig. Natürlich auch für die Studierenden oder viele Pendlerinnen und Pendler auf der Ostalb“, erklärt der Wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion seinen Einsatz für diese neue Strecke. Er ergänzt: „Im Deutschlandtakt ist die Linie Ellwangen/Aalen nach Tübingen über den Stuttgarter Flughafen bereits vorgesehen.“

Vor dem Hintergrund der Probleme des niederländischen Bahnunternehmens Abellio, das den Zuschlag für die Strecke Stuttgart-Tübingen erhalten hatte und jetzt wegen Unwirtschaftlichkeit zum Jahresbeginn 2022 aufgibt, wendet sich Winfried Mack schriftlich an Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne).

Mack macht sich dafür stark, dass die Züge der Remsbahn nach der Inbetriebnahme von Stuttgart 21 nach Tübingen weiterfahren sollen. „Das kann aber nicht funktionieren, wenn die Strecke Stuttgart-Tübingen nicht von Go Ahead gefahren werden darf“, so Mack. Daher sei jetzt der richtige Zeitpunkt die Weichen zu stellen. „Bei der Neuvergabe der Strecken muss darauf geachtet werden, dass der Deutschlandtakt auch gefahren werden kann“, betont der Landtagsabgeordnete.

Die Durchmesserlinie Aalen/Ellwangen-Tübingen war mit dem sogenannten Fahrplan 2020 bereits Gegenstand der Schlichtung zu Stuttgart 21 und damit Bestandteil der Volksabstimmung.

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