Landesgartenschau in Ellwangen: Berliner Architekten machen das Rennen

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 Marianne Mommsen vom siegreichen Berliner Architektenbüro im Gespräch mit Landrat Joachim Bläse (links) sowie Bürgermeister Vol
Marianne Mommsen vom siegreichen Berliner Architektenbüro im Gespräch mit Landrat Joachim Bläse (links) sowie Bürgermeister Volker Grab und OB Michael Dambacher (rechts) (Foto: gäss)
Schwäbische Zeitung

Die relais Landschaftsarchitekten haben den Wettbewerb für die Landesgartenschau 2026 in Ellwangen gewonnen. Das Preisgericht hat sich einstimmig für das Berliner Büro entschieden, das auch schon die Überlinger Landesgartenschau entworfen hatte, die coronabedingt 2021 statt 2020 eröffnet wird.

Elf Büros hatten sich am landschaftsarchitektonischen Wettbewerb beteiligt. Am Dienstagmorgen wurden im Rathaus die Preisträger bekannt gegeben. Mit dem Siegerentwurf könne der Traum „Ellwangen an die Jagst“ verwirklicht werden, meinte OB Michael Dambacher.

Der neue Landrat Joachim Bläse ist „schon wieder im Gartenschaufieber“. Als Erster Bürgermeister hat er 2014 die Landesgartenschau in Schwäbisch Gmünd miterlebt und 2019 die Remstalgartenschau. Preisrichter Burkhard Wegener würdigte den Siegerentwurf, der eine zentrale und kompakte Stadtgartenschau ermögliche.

Im Thema „Ellwangen an die Jagst“ sieht Marianne Mommsen ein Zusammenspiel zwischen Innovation und Tradition. Die Landschaftsarchitektin des siegreichen Büros stellte den geladenen Gästen ihren Entwurf vor. Zentrales Element ist „ein System aus Flussterrassen“ – mit Stadtstrand, Parkwiese und Brückenpark als Verbindung zur Stadt.

Die Arbeiten sind im Rathausfoyer und im Sitzungssaal ausgestellt. Für die interessierte Öffentlichkeit soll es Führungen geben.

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