Kinderbibeltage widmen sich dem Thema Freundschaft

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„Freunde fürs Leben“ war das Motto der ökumenischen Kinderbibeltage im Speratushaus.
„Freunde fürs Leben“ war das Motto der ökumenischen Kinderbibeltage im Speratushaus. (Foto: Josef Schneider)
Freier Mitarbeiter

„Freunde fürs Leben“, unter diesem Motto sind am Wochenende im Speratushaus die ökumenischen Kinderbibeltage über die Bühne gegangen. Dabei stand die biblische Geschichte der beiden Freunde David und Jonathan im Mittelpunkt. Rund 60 Mädchen und Jungen der ersten bis fünften Klasse nahmen daran teil.

Der Hirtenbub und begnadete Harfenspieler David, so die biblische Geschichte nach dem Buch 1. Samuel, kam als Hofmusiker an den Hof des depressiven und jähzornigen Königs Saul, um diesen mit seiner Musik aufzuheitern, beziehungsweise zu besänftigen. Gleichzeitig freundete sich David mit dem Königssohn Jonathan an.

Was dem König natürlich nicht passte. Sein Neid auf den aufstrebenden Jungen zerfraß Saul, er fürchtete um seinen Thron und wollte deshalb David, den von Gott bestimmten König, töten. Doch David wurde von seinem Freund Jona-than gewarnt, sodass mehrere Tötungsversuche scheiterten. David musste fliehen und sich von seinem besten Freund trennen. Jonathan machte sich auf die Suche nach ihm. „Es geht um die Freundschaft, die immer wieder Bewährungsproben zu bestehen hat“, erläuterte Pfarrerin Uta Knauss, die mit ihrem katholischen Kollegen, Pfarrvikar Alwin Miller, und einem Team von erwachsenen und jugendlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Kinderbibeltage vorbereitet hatte. In Gesprächen im Plenum und in Kleingruppen erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler in Form eines Puzzles, was eine Freundschaft ausmacht und was Freundschaft wachsen lässt: Vertrauen, Verlässlichkeit, miteinander reden, Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, gut miteinander umgehen, zueinander stehen, sich alles erzählen können, Geheimnisse bewahren, sich gegenseitig schützen, sich gegenseitig beschenken. „Gute Freunde passen zusammen wie zwei Puzzlestücke“, hörten die Kinder.

Natürlich kamen auch Gebete, biblisches Theaterspiel, Basteln, Spiele und von einer Musikgruppe angestimmte Mutmachlieder mit viel Bewegung nicht zu kurz. Die dreitägigen ökumenischen Kinderbibeltage gingen am Sonntagvormittag mit einem Familiengottesdienst mit Pfarrerin Uta Knauss in der evangelischen Stadtkirche zu Ende.

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