In Killingen ist das private Museum „Halle 7/1“ der Familie Vatter eröffnet worden. Das Bild zeigt von links den Röhlinger Ortsv
In Killingen ist das private Museum „Halle 7/1“ der Familie Vatter eröffnet worden. Das Bild zeigt von links den Röhlinger Ortsvorsteher Peter Müller sowie die Familie Thomas Vatter mit Leon, Luka, Leni, Pamela und Thomas Vatter beim Durchschneiden des Bandes. (Foto: Blauhut)
Horst Blauhut

In Killingen ist am vergangenen Wochenende das private Landtechnikmuseum der Familie Vatter eröffnet worden. Ortsvorsteher Peter Müller fand bei der Einweihung nur lobende Worte für das rein auf privater Initiative erstellte Museum. Es sei mit seinen weit über 2000 ausgestellten Exponaten ein „echtes Highlight in der Region“. Als Präsent überraschte Müller die Familie mit einem weiteren Ausstellungsstück: einer historischen Sichel aus seiner Privatsammlung.

Für die Familie Thomas und Pamela Vatter mit ihren drei Kindern Luka, Leon und Leni erfüllte sich am vergangenen Sonntag mit der Museumseröffnung ein lang gehegter Traum. Denn in ihrem neu erstellten Museum in der Killinger Ortsmitte mit dem einprägsamen Namen „Halle 7/1“ können sie endlich einen Großteil ihrer in über 20 Jahren gemeinsamer Sammelleidenschaft erworbenen historischen Landtechnikobjekte sowie Fahrzeuge, Geräte, Maschinen und Gebrauchsgegenstände auf rund 700 Quadratmetern Ausstellungsfläche einem interessierten Publikum zeigen.

Im Jahr 2015 hatte die Planung begonnen

Thomas Vatter betonte in seinem Grußwort, dass die Planung für das Museumsprojekt bereits 2015 begonnen hatte. Vom Baustart 2016 bis zur Fertigstellung der Museumshalle 2017 seien dann nochmals anderthalb Jahre vergangen. Vatter dankte in diesem Zuge insbesondere seiner Familie, den vielen treuen Freunden und Handwerkern für die großartige Unterstützung beim Bau der Halle.

Pamela Vatter ging bei ihrer Begrüßung mit einem Schmunzeln auf das Zustandekommen des Namens „Halle 7/1“ ein, den tatsächlich ihre Tochter Leni kreiert habe. Außerdem berichtete sie davon, wie sie und ihr Mann zu den unzähligen Ausstellungstücken gekommen sind. Besuche auf Flohmärkten und Ankäufe von Unikaten bei Ebay seien mitunter abenteuerlich abgelaufen.

Der Einsatz der Vatters hat sich aber definitiv gelohnt. In der Halle, die übrigens per Videokamera überwacht wird, gibt es in jeder Ecke etwas zu entdecken. Sowohl Thomas als auch Pamela Vatter empfahlen ihren zahlreichen Gästen, das Museum nicht nur einmal im Schnelldurchgang zu besuchen, sondern sich dafür Zeit zu nehmen.

Die ersten Gäste hielten sich am Sonntag an diesen Rat, zeigten sich durchweg begeistert und kamen beim Anschauen der vielen historischen Landtechnikgeräte aus dem 19. und 20. Jahrhundert aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Schon ein VW-Käfer, Marke uralt und Baujahr 1955, aber immer noch fahrbereit, der vor dem Eingangstor stand, ließ die Herzen vieler Besucher höher schlagen.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen