Die L1060 auf Höhe des Holzwerk Ladenburger.
Die L1060 auf Höhe des Holzwerk Ladenburger. (Foto: Mack)
IPF- UND JAGST-ZEITUNG

Ellwangen/Unterschneidheim (ij) - Die CDU-Abgeordneten Roderich Kiesewetter und Winfried Mack haben Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) aufgefordert den Bau der Ortsumfahrungen Röhlingen und Zöbingen in den nächsten Maßnahmenplan aufzunehmen. Darüber haben die beiden CDU-Politiker am Freitag in einer Pressemitteilung informiert.

Nachdem sich die Stadt Ellwangen und der Ostalbkreis mit überwiegender Mehrheit für den Bau der Ortsumfahrungen Röhlingen und Zöbingen ausgesprochen haben, fordern die Abgeordneten Roderich Kiesewetter und Mack den Landesverkehrsminister nun dazu auf, die Ortsumfahrungen gleichberechtigt in den nächsten Maßnahmenplan aufzunehmen – ebenso wie auch einen „verkehrsgerechten Ausbau der L1060“. Die L1060 sei eine zunehmend „wichtiger werdende Verkehrsader in Nord-Ost-Württemberg“, so die beiden Abgeordneten. Die Straße habe einen besonders hohen Anteil an Lkw, da entlang dieser Landesstraße sehr viele Firmen, teilweise Weltmarktführer, angesiedelt seien. Die Strecke zwischen Ellwangen und Nördlingen sei für die Investitionen der Varta AG, die vom Bund, Land und Bayern mit 300 Millionen Euro gefördert würden, enorm wichtig. Auch die Lkw zum Holzwerk Ladenburger müssten Röhlingen und Zöbingen passieren.

„Gerade in einer Zeit steigender Arbeitslosigkeit muss in die Entwicklung der Zukunftsbereiche im Land investiert werden“, schreiben Kiesewetter und Mack in derMitteilung.

Der Mittelbereich Ellwangen, der im Bereich Gewerbeansiedlungen eine oberzentrale Funktion habe, gehöre hier unbedingt dazu.

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