Interkulturelles Fest in der LEA

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 Bei der 72-Stunden-Aktion hat die BDKJ-Gruppe mit Bewohnern der LEA ein interkulturelles Fest gefeiert.
Bei der 72-Stunden-Aktion hat die BDKJ-Gruppe mit Bewohnern der LEA ein interkulturelles Fest gefeiert. (Foto: Lehmann)
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In drei Tagen, also in 72 Stunden, die Welt ein Stück besser machen: Dieser Aufgabe haben sich die Mitglieder des Bunds der deutschen katholischen Jugend (BDKJ) gestellt haben. Die Ellwanger Gruppe hat sich dazu eine interkulturelle Begegnung und ein gemeinsames Konzert mit und für die Bewohner der LEA ausgedacht.

Da mussten Musiker ausfindig gemacht, Instrumente organisiert, Sponsoren gefunden und überzeugt und die Sporthalle ausgestattet werden. Die Lieder wurden festgelegt und geprobt. Die 14 Jugendlichen, eine gemischte Gruppe ehemaliger Ministranten aus dem Ellwanger Raum, waren unter der Teamleitung von Hannes Zettl aus Neuler rund um die Uhr mit ihrem Projekt beschäftigt und mit Herzblut bei der Sache. „Die interkulturelle Begegnung war für uns alle ein Highlight, besonders für die Bewohner mit ihrem traurigen Schicksal“, so Zettl.

Das Konzert und die herzlichen Begegnungen zeigten, wie gut die Idee war. Die ganze Bandbreite afrikanischer Musik wurde geboten. Die Bewohner tanzten mit Kindern und Besuchern Hand in Hand vor der Bühne im Kreis. Berührende Texte wurden vorgelesen und gemeinsam Lieder gesungen. Es war ein rundum vergnüglicher Nachmittag für Bewohner und Besucher.

„Das Engagement der Ellwanger Gruppe in 72 Stunden zeigt, dass junge Menschen in unserer Gesellschaft eine tragende Rolle einnehmen.“ Dieses Fazit zog Pastoralreferent Sven Köder. Pünktlich nach 72 Stunden endete die Aktion mit dem Lied „We are the World“. Was hätte besser gepasst.

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