In Ellwangen sprudelt bald wieder das Brunnenwasser

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 Der sanierte Eselsbrunnen in Eigenzell.
Der sanierte Eselsbrunnen in Eigenzell. (Foto: Stadt Ellwangen)
IPF- UND JAGST-ZEITUNG

Die Brunnen in der Ellwanger Innenstadt sind wegen der Corona-Verordnung im Frühjahr nicht in Betrieb gegangen. Der vertraute Plätschern in der City soll nun, so Pressesprecher Anselm Grupp, Schritt für Schritt zurückkehren. Bis Ende der nächsten Woche werden die Brunnen auf den Plätzen und in den Straßen der Stadt wieder Wasser führen.

Zwei Ausnahmen wird es aber geben: Die Brunnen am Fuchseck und vor der Marienkirche bleiben vorerst noch trocken. Grund hierfür sind, so Grupp, die unmittelbar benachbarten Sitzgelegenheiten, bei denen die Einhaltung des nach wie vor geltenden Abstands von 1,50 Meter nicht gewährleistet werden kann.

Einen genauen Zeitpunkt, wann diese Brunnen wieder sprudeln werden, gibt es derzeit noch nicht. Anders verhält es sich bei der beliebten Sprinkleranlage auf dem Marktplatz. Aufgrund der auseinander stehenden Sitzbänken sieht die Stadt hier keine Probleme bei der Wiederinbetriebnahme.

Auch im Ellwanger Umland sollen die Brunnen wieder sprudeln. Der Baubetriebshof hat dazu drei Brunnen sogar extra wieder instandgesetzt. Dabei handelt es sich um den sogenannten Kapuzinerbrunnen, der in der Nähe des Wagnershofs steht, den Brunnen im Rübezahlweg und den Eselsbrunnen in Eigenzell (im Bild).

Eichenholz aus dem Stadtwald

Bei diesen Brunnen war jeweils das hölzerne Brunnenbecken marode. Die Mitarbeiter des Baubetriebshofes haben deshalb die neuen Brunnenbecken mit einer Motorsäge und mit einem speziellen Aufsatz ausgefräst und dann in Feinarbeit mit Hammer und Stechbeutel nachgearbeitet.

Das dafür notwendige Eichenholz stammt aus dem Stadtwald. Auch wurde der Untergrund bei allen drei Brunnen neu gestaltet. Diese stehen jetzt auf einem soliden Fundament aus Steinen, so dass der Aufenthalt für die Besucher am Brunnen angenehmer wird. Insgesamt wurden für die Renovierung der Brunnen 8000 Euro aufgewendet.

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