Ipf- und Jagst-Zeitung

Die afrikanische Schweinepest beschäftigt die Mitglieder der Jagdgenossenschaft Schrezheim. Jagdpächter Marc Beiermeister fürchtete, die Seuche werde sich nicht verhindern lassen.

Jäger seien angehalten, das Schwarzwild verstärkt zu bejagen, um die Ausbreitung und vor allem eine Übertragung auf die Hausschweinebestände möglichst zu verhindern. Beiermeister machte bei der Hauptversammlung im Seegasthof auch darauf aufmerksam, dass die Jäger auch verendete Tiere in ihrem Jagdbezirk entsorgen müssen, was bei Ausbruch der Seuche zu erheblichem Mehraufwand führen könne.

Revierförster Tilmann Pfeifle ging auf die Preisentwicklung auf dem Holzmarkt ein. Man bekomme derzeit für Stammholz zwei Euro weniger als noch vor einem Jahr, trotzdem seien gute Erlöse zu erzielen. Bei Papierholz sei der Preis um 30 Prozent eingebrochen auf unter 30 Euro pro Raummeter. Wegen des Kartellstreits dürfen die staatlichen Förster den Privatwald nur noch bis September 2019 mitbetreuen.

Vorsitzender Hubert Kucher berichtete, dass die Jagdpachterlöse wieder für die Unterhaltung der Waldwege eingesetzt wurden. Dem städtischen Bauhof dankte er für die gute Kooperation.Ortsvorsteher Albert Schiele dankte der Jagdgenossenschaft für die Arbeit, die Wald- und Feldwege seien in einem sehr guten Zustand. Das traditionelle Rehessen ließen sich die Jagdgenossen gerne schmecken.

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