Es gibt wieder Sommerschulen

 An der Sommerschule unterrichten Lehrkräfte die Jugendlichen täglich in kleinen Gruppen in Deutsch, Mathematik oder Englisch.
An der Sommerschule unterrichten Lehrkräfte die Jugendlichen täglich in kleinen Gruppen in Deutsch, Mathematik oder Englisch. (Foto: Archiv)
IPF- UND JAGST-ZEITUNG

Eine Woche lang wird es an verschiedenen Standorten im Ostalbkreis wieder Sommerschulen geben. Mit dabei sind vom 6. bis 10. September die Mittelhofschule und die Buchenbergschule in Ellwangen, die Karl-Stirner-Schule in Rosenberg, die Schillerschule, die Uhland-Realschule und die Gemeinschaftsschule Welland in Aalen. Das berichtet das Kultusministerium.

Insgesamt geht es um 81 Standorte und etwa 3000 Schülerinnen und Schüler: Das sind die Zahlen zu den Sommerschulen 2021. Das Land Baden-Württemberg baut das Projekt damit weiter aus. Im Vorjahr nahmen etwa 2000 Kinder und Jugendliche an 54 Standorten teil. Das Kultusministerium hat 2021 sämtliche Anträge bewilligt und dabei alle Schularten gestärkt, insgesamt stehen 1,1 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Die in der Regel einwöchigen Sommerschulen finden in einer der letzten beiden Wochen der Sommerferien statt. Lehrkräfte unterrichten die Kinder und Jugendlichen täglich in kleinen Gruppen in Deutsch, Mathematik oder Englisch. Ein Rahmenprogramm mit einem Themenschwerpunkt ergänzt die schulischen Lerninhalte und stärkt die sozialen sowie interkulturellen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler.

„Ich freue mich, dass wir die Sommerschulen trotz der Corona-Pandemie ausweiten konnten. Mit dem ganzheitlichen Konzept ‚Lernen und erleben‘ legen wir hier den Grundstein für die Schülerinnen und Schüler, damit sie motiviert in das neue Schuljahr starten können“, sagt Kultusministerin Theresa Schopper und fügt an: „Defizite aufholen, Neues erlernen sowie schulische und soziale Kompetenzen weiterentwickeln – und das alles mit passgenauen Lernangeboten. Das sind die Ziele der Sommerschulen. Und dass trotz der großen Belastung durch Corona zahlreiche Lehrkräfte freiwillig teilnehmen, zeigt deren großen Einsatz im Sinne unserer Schülerinnen und Schüler. Meinen herzlichen Dank für dieses Engagement.“

Besonders der Übergang von allgemein bildenden an berufliche Schulen könne mittels der Sommerschulen erleichtert werden. Des Weiteren könnten hier auch die Kooperationen der Schulen untereinander sowie zu den lokalen Unternehmen und Partnern profitieren.

Kooperationspartner im Ellwanger Raum sind die Werkstatt junger Forscher – Explorhino, das Pädagogikzentrum PTZ Larrieden sowie die Waldpädagogik beim Landratsamt. Das Angebot richtet sich an die Klassen 8 und 9. Themenschwerpunkte sind „stark werden durch gemeinsames Lernen und Erleben“, Erlebnispädagogik und „Lernen lernen“.

In Aalen sind die Stadtverwaltung, die Firma Mapal und die AOK Kooperationspartner. Das Angebot ist für die achten Klassen gedacht und hat die Themenschwerpunkte „Naturwissenschaft, Technik, Umwelt“.

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