Entscheidung fällt: Wer bekommt die Landesgartenschau?

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Landesgartenschau in Lahr
Besucher laufen bei der Eröffnung der Landesgartenschau in Lahr an einem Tulpenfeld vorbei. (Foto: Patrick Seeger/Archiv / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Blumen als Motor für Stadtentwicklung: Die Landesregierung will heute bekanntgeben, welche drei Kommunen sich an die Planung für Landesgartenschauen setzen dürfen. Vergeben werden die Blumenschauen 2026, 2028 und 2030.

Insgesamt 14 Kommunen hatten sich als Ausrichter beworben, wie das Agrarministerium im April zur Eröffnung der laufenden Landesgartenschau im badischen Lahr mitgeteilt hatte. Auch die kleineren Gartenschauen in den ungraden Jahren dazwischen - Grünprojekte genannt - werden vergeben.

 

In Lahr werden Besuchern bis Mitte Oktober rund 4000 Veranstaltungen geboten. In die Landesgartenschau hat Lahr den Angaben zufolge rund 58 Millionen Euro investiert. Laut Minister Peter Hauk (CDU) sind vom Land neben der originären Gartenschauförderung von fünf Millionen Euro weitere 13 Millionen Euro für Arbeiten im Zusammenhang mit der Blumenschau bewilligt worden. Dazu zählen der Bau der Ortenau-Brücke sowie Maßnahmen zur Stadtsanierung.

Die Nachfolger von Lahr wird Hauk bei der Landespressekonferenz bekanntgeben. Kabinettskollege und Energieminister Franz Untersteller (Grüne) berichtet zudem, wie er die Nutzung der Sonnenenergie im Südwesten voranzubringen möchte.

Folgende 14 Städte haben eine Bewerbung für eine Gartenschau oder Landesgartenschau von 2026 bis 2030 abgegeben:

  •     Altensteig (Gartenschau)
  •     Bad Mergentheim (Landesgartenschau)
  •     Bad Urach (Gartenschau)
  •     Ellwangen (Landesgartenschau)
  •     Engen (Gartenschau)
  •     Gaildorf (Gartenschau)
  •     Ludwigsburg (Landesgartenschau)
  •     Rottenburg (Landesgartenschau)
  •     Rottweil (Landesgartenschau)
  •     Schramberg (Landesgartenschau)
  •     Sulz am Neckar (Gartenschau)
  •     Tuttlingen (Landesgartenschau)
  •     Ulm (Landesgartenschau)
  •     Vaihingen an der Enz (Landesgartenschau oder Gartenschau)

Die Kinder aus Schrezheim entfalten das Logo der geplanten Landesgartenschau.
In Ellwangen und in Ulm hat es einen Flashmob gegeben. Das jeweilige Ziel: Die Jury der Landesgartenschau-Kommission beeindrucken.
Stadt Tuttlingen stellt Gartenschau-Ideen vor
Die Stadt Tuttlingen hat sich um die Ausrichtung einer Landesgartenschau im Zeitfenster zwischen 2016 und 2030 beworben. Die Unterlagen dazu hat die Stadt Ende Dezember eingereicht. In der Mitte dieses Jahres fällt die Bewertungskommission des Landes voraussichtlich ihre Entscheidung. Jetzt stellt die Stadt ihre Gartenschau-Ideen vor.
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